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Zusammenfassung YB – Lausanne
Aus Sport-Clip vom 09.04.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 16 Sekunden.
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Nur 2:2 gegen Lausanne Und täglich grüsst die Nachspielzeit: YB wieder kalt erwischt

Matteo Vanetta dürfte sich vorkommen wie im falschen Film. Wie schon bei seiner Premiere als YB-Interimstrainer im März kam sein Team gegen das Schlusslicht Lausanne nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Und wie vor einem Monat fiel der Ausgleich erst in der Nachspielzeit. Nach einem Freistoss von Adrien Trébel bugsierte Brahima Ouattara den Ball in der 94. Minute zum 2:2-Endstand über die Linie. Für den Noch-Meister verlängert sich die Sieglosserie in der Super League damit auf 6 Spiele. Zudem droht YB langsam aber sicher der Fall aus den Top 3.

Zuvor hatten die Young Boys die Partie dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit drehen können. Kurz nach der Pause traf Jordan Siebatcheu per Penalty zum 1:1-Ausgleich. 10 Minuten vor Ende der Partie erzielte der eingewechselte Cheikh Niasse mit seinem ersten Tor im YB-Trikot den vermeintlichen Siegtreffer.

Amdouni trifft nach 5 Minuten

YB war bereits nach 5 Minuten in Rückstand geraten: Trébel eroberte in der eigenen Platzhälfte den Ball, lief über das halbe Feld und hatte das Auge für den mitgelaufenen Zeki Amdouni. Mit etwas Glück brachte der U21-Nationalspieler den Ball an David von Ballmoos zum 1:0 vorbei. Für den formstarken Lausanne-Stürmer war es das 6. Tor in den letzten 4 Partien.

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Amdouni trifft zur frühen Führung
Aus Sport-Clip vom 09.04.2022.
abspielen. Laufzeit 35 Sekunden.

Eine Reaktion der Hausherren blieb vorerst aus. Statt Torchancen bekamen die über 27'000 Zuschauer im Wankdorf von ihrer sichtlich verunsicherten Mannschaft vor allem Fehlpässe und kaum zusammenhängende Aktionen zu sehen.

Erst kurz vor der Pause wurde es vor Thomas Castella, der den gesperrten Mory Diaw im Lausanne-Tor ersetzte, ein erstes Mal gefährlich. Symptomatisch für die missratene 1. Halbzeit landete der Abschluss von Nicolas Moumi Ngamaleu aber deutlich über dem Tor.

So geht's weiter

Für YB steht am kommenden Samstag das Duell mit dem Leader FCZ im Letzigrund auf dem Programm (17:30 Uhr, live auf SRF zwei). Lausanne misst sich am Ostermontag zuhause mit dem FC Lugano.

SRF zwei, Super League – Highlights, 10.04.2022, 22:35 Uhr;

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    Zu denken, dass nach der Ära Wagner mit dem Einsetzen eines Assistenten einfach innert Kürze wieder alles gut wird wäre wohl etwas gar blauäugig. Zurück zur alten Stärke zu finden braucht Zeit und Ruhe.

    Nichts desto trotz wäre es wünschenswert wenn man sich bei YB mal auf die Phase nach den obligatorischen 90 Minuten fokussieren würde. In der Nachspielzeit mal nicht den Ausgleich zu bekommen wäre sicherlich ein guter Anfang.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    So wie es jetzt läuft, kann YB nur noch hoffen, den vierten Platz zu erreichen, und dass gleichzeitig entweder Lugano oder St.Gallen sowohl den Cup gewinnt als auch Dritter (oder Zweiter) in der Meisterschaft wird. Als Vierter könnte man dann doch noch europäisch Spielen. Alles andere wäre der Super-GAU für YB und das "Denkmal" Spycher nach dem vierjährigen Höhenflug. Aber wie sagte dereinst Bundesrat Ritschard: "Je höher der Affe steigt, desto mehr sieht man von seinem Hintern."
  • Kommentar von Roland Schneider  (looser)
    Schlechtes Spiel von YB wieder mal! Aber kein Wunder. YB wurde innert kurzer Zeit richtiggehend demontiert. Erst die katastrophale Fehlbesetzung Wagner, dann die übereilten Abgänge wichtiger Leistungs- und Sympathieträger wie z.B. Nsame. Zu viele Fehler in zu kurzer Zeit. Und, dass der derzeitige Trainer die Lösung ist, ist eher unwahrscheinlich. Meiner Meinung nach, sollte Nsame zurück geholt werden und es muss ein neuer Trainer her! Könnte Marc Schneider (ehemals FC Thun) der Richtige sein?
    1. Antwort von Rothensteiner Felix  (Rothensteiner)
      Sympathieträger Nsame? Herr Schneider, der 1. April ist vorbei.