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Zusammenfassung GC – Luzern
Aus Sport-Clip vom 09.04.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 35 Sekunden.
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Und doch ist niemand happy Spektakel im Letzigrund: GC zittert sich gegen Luzern zum Remis

Es fehlte so wenig, und die grosse Wende der Luzerner wäre doch noch Tatsache geworden. In der 94. Minute nahm Asumah Abubakar ein weiteres Mal Mass, doch GC-Goalie André Moreira vermochte das drohende Debakel abzuwehren.

Denn bei den Grasshoppers lief eigentlich alles wie am Schnürchen. Zur Halbzeit führten die Hausherren mit 2:0, doch je länger die Partie dauerte, desto wohler begannen sich die Luzerner im fremden Letzigrund zu fühlen.

Luzerner beweisen Moral

Nach gut 55 Minuten zündeten die Gäste ein wahres Offensivfeuerwerk, dessen Krönung aber noch ausblieb: Zuerst sah Denis Simani seinen Volley aus 5 Metern knapp am Tor vorbeizischen (57.), dann brachte es Marko Kvasina fertig, seinen Kopfball aus ebensokurzer Distanz direkt auf Moreira zu spedieren.

Für ihre Bemühungen belohnten sich die «Leuchtenstädter» in der 63. Minute – und das sehenswert: Der 5 Minuten zuvor eingewechselte Abubakar lenkte eine flache Hereingabe über rechts im Fünfmeterraum mit einer Hacke zum 1:2 ins Gehäuse. Der Anschlusstreffer war hochverdient und diente als weitere Motivationsspritze für Luzern.

Sidler nach 57 Sekunden mit Traumtor

Was folgte, war ein spektakuläres Hin und Her, mit leichten Vorteilen für die Luzerner. Filip Ugrinic (67.) und Dejan Sorgic (75.) hatten das 2:2 auf dem Fuss, Brayan Riascos (76.) schnupperte am 3:1 für die Zürcher.

Spätestens nach der Ampelkarte für Noah Loosli beim Heimteam schwang die Equipe von Trainer Mario Frick das Zepter nach Belieben – und so überraschte es kaum, als in der 90. Minute der verdiente (und wunderschöne) Ausgleich fiel: Silvan Sidler, gerade einmal 57 Sekunden auf dem Platz, zimmerte die Kugel in die Maschen.

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Sidlers Kracher rettet Luzern einen Punkt
Aus Sport-Clip vom 09.04.2022.
abspielen. Laufzeit 56 Sekunden.

Im 1. Durchgang waren die Luzerner in der Defensive fehlerhaft aufgetreten. Allen voran Mohamed Dräger:

  • 13. Minute: Nach einem kurzausgeführten Eckball flankt Ermir Lenjani ins Zentrum. Dort geht Dräger viel zu träge ins Kopfballduell mit Arianit Arigoni, der unbedrängt in die entfernte Ecke nicken kann – 1:0.
  • 28. Minute: Die Grasshoppers schlagen die Kugel aus dem eigenen Strafraum. Statt den hohen Befreiungsschlag zu klären, köpft ihn Dräger dem heranstürmenden Giotto Morandi direkt in die Füsse. Dessen Steilpass wird zur Vorlage für Francis Momoh, der wiederum Ardon Jashari alt aussehen lässt und wuchtig einnetzt – 2:0.

Die Punkteteilung bringt keiner der beiden Mannschaft viel. Luzern muss als 9. noch immer um den Klassenerhalt zittern, GC liegt 5 Zähler davor auf dem 8. Rang. Die Zufriedenheit der beiden Klubs dürfte sich in Grenzen halten.

So geht’s weiter

GC gastiert am kommenden Samstag ab 20:30 Uhr in Genf bei Servette. Das SRF-Livespiel lautet an diesem Tag FCZ gegen YB, das um 17:30 Uhr angepfiffen wird. Luzern misst sich am Ostermontag (18. April um 14:15 Uhr) zuhause mit dem FC St. Gallen.

SRF zwei, sportlive, 09.04.22, 20:10 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Warum hat Luzern kein 3Shirt? Ich finde es befremdlich, dass GC im eigenen Stadion in den Auswärtstrikots spielen muss. Eigentlich ist das völlig inakzeptabel.
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Ja wenns halt an den Trikots liegt ist es schon fast tragisch........
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Gebauer, Sie bringen es wieder mal fachmännisch auf den Punkt. Das entsprechende Reglement der SFL, welches hin und wieder zum Tragen kommt, ist völlig unakzeptabel und wohl der Grund dafür, dass GC den Sieg noch aus der Hand gab. Davon abgesehen sind Sie ja alles andere als ein GC-Fan. Sonst würden Sie nicht vom "eigenen Stadion" von GC schreiben. Und übrigens hat GC auch kein 3. Dress, weshalb Luzern zuhause ebenfalls im Auswärtsdress gegen GC spielte. Also wo ist das Problem?
  • Kommentar von Michael Lehmann  (.Herr Lehmann)
    Luzern wird von Platz 9 nicht wegkommen. Da müssten einige Siege her. Einen werden sie sicher machen - den gegen YB. GC ist noch nicht aus dem Schneider. Wegen dem schrägen Konzept ist wenig Potential vorhanden. Das macht Contini aber mit gutem Coaching und als guter Motivator wett. Und dann ist da auch noch der Punktevorsprung.
    1. Antwort von Dominic Müller  (Domi3)
      Es könnte aber auch sein, dass sowohl GC, als auch Luzern noch an Sion vorbeiziehen, welche im Moment desolat auftreten.