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Punkte nötig gegen YB St. Gallen, die Lust auf Europa und das verflixte Wankdorf

Die Ostschweizer müssen in Bern punkten, wollen sie noch aufs Tabellen-Podest vorpreschen. Mit dem Wankdorf verbinden sie keine guten Erinnerungen.

Die St. Galler Spieler.
Legende: Hatten in der Rückrunde viel Grund zum Jubeln Die St. Galler Spieler. Freshfocus/Claudio Thoma

Über 23 Jahre ist es her: Am 26. September 1998 siegte der FC St. Gallen letztmals im Berner Wankdorf. Einziger Torschütze beim knappen 1:0-Sieg gegen YB: Der von GC ausgeliehene Hakan Yakin, damals zarte 21 Jahre alt.

Seither sammelten sich aus Ostschweizer Sicht 33 sieglose Partien an – zu den 32 gegen die Young Boys kommt noch der verlorene Cupfinal vom letzten Jahr hinzu (1:3 gegen Luzern).

Hakan Yakin im St. Galler Trikot, hier im Duell mit YB-Goalie Stefan Knutti und Verteidiger Roger Küffer.
Legende: Noch ein Jungspund Hakan Yakin im St. Galler Trikot, hier im Duell mit YB-Goalie Stefan Knutti und Verteidiger Roger Küffer. Keystone/Walter Bieri

Auch der letzte Auswärtssieg gegen YB liegt schon weit zurück: Im Neufeld, wo die Berner während des Neubaus des Stade de Suisse bis 2005 gastierten, siegten die St. Galler 3:1. Zum Auftakt der 34. und somit drittletzten Runde der Super League kommt es für den FCSG nun erneut zum Gastspiel in Bern – und einem wichtigen obendrein.

Die Form stimmt

Das derzeit fünftplatzierte St. Gallen muss zwingend punkten und bestmöglich gewinnen, will es sich noch eine kleine Chance auf Platz 3 und damit das europäische Geschäft wahren.

Die Vorzeichen dafür, die Negativ-Serie im Wankdorf zu stoppen, stünden nicht schlecht. Trotz der jüngsten Niederlage gegen den frischgebackenen Meister FCZ sind die Ostschweizer hinter den Zürchern weiter klar das zweitbeste Team der Rückrunde und dementsprechend formstark. YB seinerseits verpasste es am Samstag bei der Niederlage in Lugano, die Tessiner (Platz 4) und St. Gallen entscheidend zu distanzieren.

Keine Wiederholung der Geschichte

Eine zweite Chance auf das europäische Geschäft bietet sich sowohl St. Gallen als auch Lugano am Sonntag im Cupfinal. Der Sieger darf in der 3. Qualifikationsrunde der Conference League antreten. Die Spielstätte: Erneut das aus St. Galler Sicht verflixte Wankdorf.

Für FCSG-Trainer Peter Zeidler stellt sich die Frage, ob er am Dienstag im Duell gegen den abtretenden Meister seine beste Elf nominieren oder den einen oder anderen Spieler für das Saison-Highlight am Sonntag schonen soll. Dies hatte Zeidler vor einem Jahr gemacht, als die zweite Garde in der Super League in Genf 2:1 gewann, die Stammformation drei Tage später aber – wie bereits erwähnt – den Cupfinal verlor.

SRF zwei, Super League – Highlights, 1.5.22, 19 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Namor Brisk  (Namor)
    Anstatt die Niederlagenserie zu erwähnen, müssten wohl eher die Vorteile hervorgehoben werden.
    St. Gallen spiel heute in Bern und kann gleich darauffolgend den Cupfinale wieder in Bern spielen. Aufgrund des doch etwas anders zu spielenden Kunstrasens im Wankdorf wohl eher vor als Nachteil. Es gilt also, das Spiel gegen YB möglichst auch in dieser Hinsicht zu nutzen und für Sonntag bereit zu sein.
    Favoritenrolle heute sehe ich eher beim Formstarken FCSG als beim schwächelnden YB.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Wenn der Lauf der Gallier mit dem "Wurm" verglichen wird, der bei YB während der Rückrunde drin ist, beantwortet sich die Frage nach der Favoritenrolle von selber....;-))