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Zusammenfassung St. Gallen - GC
Aus Sport-Clip vom 29.09.2018.
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«Quillo» ist zurück Doppelpack: Barnetta führt St. Gallen zum Sieg

Er stand auf dem Abstellgleis. Zu langsam, zu wenig dynamisch sei er für die aktuelle Ausrichtung des St. Galler Fussballs. Tranquillo Barnetta, der nach steter Pendelei zwischen Bank und Tribüne erst 18 Minuten in der Super League absolviert hatte, hat seine Kritiker Lügen gestraft. Mit 2 Toren war er der gefeierte Mann im kybunpark bei St. Gallens 2:1-Sieg über GC.

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Barnetta schiesst den FCSG mit 2 Toren zum Sieg
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Forderung der Supporter erfüllt

Auf kreativem Wege hatten die Fans des FC St. Gallen vor der Partie gezeigt, was sie von ihrem Team gegen GC erwarteten: ein bisschen mehr. In diesem Falle ein paar Punkte mehr. Nur 2 Spiele hatten die Ostschweizer seit Februar vor eigenem Anhang gewonnen, blieben seit einem halben Jahr zuhause nicht mehr ohne Gegentor.

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Die FCSG-Fans wollen «ä bizeli meh»
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Zumindest die Hoffnung auf ein Ende der beunruhigenden Gegentor-Serie starb bereits nach einem Eckball in der 22. Minute. Vom aufgerückten GC-Verteidiger Jean-Pierre Rhyner massgeblich gestört, spedierte Vincent Sierro die Kugel per Kopf ins eigene Tor. In einer ereignisarmen Hälfte blieb es bei dem einen Treffer.

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Das Eigentor von Sierro
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... und dann kam Barnetta

«Ä bizeli meh» gab es dennoch. Nach dem Seitenwechsel traten die «Espen» wie verwandelt auf. Und vor allem: mit Tranquillo Barnetta. Die lebende Legende der Ostschweizer zog fortan die Fäden im Mittelfeld, von mangelnder Dynamik keine Spur. So war es auch «Quillo», der mit einem schönen Flugkopfball (60.) den Ausgleich herbeiführte. Nassim Ben Khalifa hatte die schöne Vorarbeit geliefert.

18 Minuten später war es abermals Barnetta, der dem Heimteam einen der seltenen Jubelmomente bescherte. Das Zuspiel von Andreas Wittwer versenkte er trocken im kurzen Eck. Und setzte damit den Schlusspunkt unter eine Geschichte, wie sie nur der Fussball schreibt. Denn ein harmloses GC war in der Folge nicht mehr imstande, das Happy End aus FCSG-Sicht abzuwenden. Die Zürcher brachen einmal mehr in Halbzeit 2 ein: 15 der 18 kassierten Gegentore fielen nach dem Seitenwechsel.

Sendebezug: SRF 3, Abendbulletin, 29.9.2018, 20 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (HoppSchwiiz)
    Tja, ‚old but gold‘
    Tranquillo ist nicht der Beste aber der Erfahrenste!
    Der weiss halt immer noch, wie ‚der Karren läuft‘
    Chapeau!
  • Kommentar von Herr Stähli  (TheRealDouble3)
    Spieler mit solch einer Einstellung zu Club und Spiel würde man sich in der Nati wünschen...
    1. Antwort von Andreas Hug  (AndiHug)
      genau. aber dafür haben wir da den falschen trainer.
    2. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      zweifels ohne eine starke leistung von barnetta. wenn man ihn lässt, wird er in st. gallen noch viel freude bringen. aber für die nati darf er mit 33 jahren kein thema mehr sein. nicht in dem moment, wenn die nati verjüngt werden soll! das hat auch wenig mit richtigem oder falschem trainer zu tun, auch wenn dieses thema gewissen leuten hier immer wieder wine plattform bietet gegen petkovic zu schiessen...
  • Kommentar von Peter Hummel  (HD LÄPPLI)
    Bravo St. Gallen immer kämpfe, nicht wie GC die nie 100% Leistung bringen.