Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Forte: «Ein rabenschwarzer Tag für GC» abspielen. Laufzeit 03:27 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.05.2019.
Inhalt

Reaktionen auf Skandal-Partie Lindner: «Sie wollten die Trikots haben»

Auch wenn die abschliessende Entscheidung der Liga noch aussteht: GC dürfte nach den Vorfällen rund um einen Teil der Fans und dem Abbruch der Partie in Luzern eine weitere Forfait-Niederlage kassieren.

Der Abstieg ist zwar auf dem Papier noch nicht amtlich. Doch die Durchhalteparolen, die von GC zu Beginn der Woche noch zu hören waren, sind nun definitiv verstummt.

Wiederaufbau mit Heitz

«Der Abstieg ist definitiv besiegelt. Das ist ein rabenschwarzer Tag für den Grasshopper Club Zürich», sagte Trainer Uli Forte. Und richtete den Blick direkt wieder nach vorn.

«Die Planung für die Challenge League hat schon begonnen. Wir sind mit Vollgas dran, für die nächste Saison eine Mannschaft zusammenzustellen, die den sofortigen Wiederaufstieg bewerkstelligen kann.» Dabei solle Ex-FCB-Sportchef Georg Heitz, der von der Klub-Führung ins Boot geholt wurde, eine wichtige Rolle spielen. GC gehöre in die Super League.

Der Klub verurteilte das Verhalten der Fans in einem Communiqué nach dem Spiel. Für den Montag kündigte GC eine Pressekonferenz mit Trainer Forte und Präsident Stephan Rietiker an, wo über die künftige Ausrichtung im Detail Auskunft gegeben werden soll.

Lindner als Vermittler

Dass der Challenge-League-Mannschaft auch Heinz Lindner angehören wird, darf bezweifelt werden. Der Vertrag des österreichischen Goalies, dessen Leistungen aus GC-Sicht der einzige Lichtblick dieser Saison waren, läuft Ende Saison aus.

Legende: Video Lindner: «Verstehe den Unmut der Fans» abspielen. Laufzeit 03:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.05.2019.

Dem 28-Jährigen kam in Luzern einmal mehr die Rolle des Vermittlers zwischen Fans und Klub zu. Dass die Partie nicht zu Ende gespielt werden könnte, realisierte Lindner indes früh. Er habe die Botschaft an die Verantwortlichen und den Schiedsrichter weitergeleitet.

Die Ultras sollen von den GC-Spielern gefordert haben, dass sie Trikots und Hosen ausziehen, weil sie des Logos nicht würdig seien. Eine Version, die Lindner bestätigte. «Sie wollten die Trikots haben, ja. Ich kann den Unmut der Fans verstehen», sagte er (siehe Video-Interview). «Es ist sehr schade, dass sich ein Klub mit so viel Tradition so unrühmlich in die 2. Liga verabschiedet.»

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 12.05.2019, 18:00 Uhr.

16 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jimmy Schenk (Jimmy Schenk)
    An alle die sich für einen Eingriff der polizei aussprechen. Was hätte das gebracht? Das spiel wäre sowieso abgebrochen worden. Die Situation wäre unnötig eskalliert. Die Aussprache mit den Spielern als gewaltlose Lösung war aus meiner Sicht richtig.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Sebastian Meyer (Sebastian Meyer)
    Bei allem sollte aber auch mal deutlich erwähnt sein, dass ich selten einen Spieler mit so viel Charakter und Zivilcourage wie Lindner gesehen habe.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alex Moser (AM)
    Nun sind alle schockiert, alle wollen etwas ändern - und nächstes Jahr geht es genau gleich weiter!! Kein einziger Club unternimmt etwas gegen seine "fehlbaren Möchtegern-Fans" - alle kuschen vor diesen Idioten! Die Politik, die Polizei, die Clubs - alle drücken sich davor, hart durchzugreifen, obschon alle die Möglichkeit dazu hätten! Fussball ist einfach nur noch peinlich!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen