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Zusammenfassung FCZ - Sion
Aus Sport-Clip vom 28.07.2020.
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Servette in EL-Quali Sion schlägt den FCZ und besiegelt Xamax-Abstieg

  • Der FC Sion schlägt den FC Zürich im Nachholspiel der 30. Super-League-Runde im Letzigrund mit 2:0.
  • Roberts Uldrikis sorgt in der 34. Minute für den goldenen Treffer für die Walliser. Filip Stojilkovic stellt in der Nachspielzeit auf 2:0.
  • Damit ist klar: Neuchâtel Xamax steigt nach zwei Jahren in der obersten Spielklasse wieder in die Challenge League ab.
  • Sion schiebt den Barrageplatz derweil an den punktgleichen FC Thun ab.
  • Zudem kann der FC Zürich Servette aufgrund der Niederlage nicht mehr vom 4. Tabellenrang verdrängen. Die Genfer dürfen damit an der Europa-League-Qualifikation teilnehmen.

Es war ein Sieg mit Ankündigung, den der FC Sion im Letzigrund holte – zumindest aus rein statistischer Sicht. Die formstarken Walliser, vor dem Spiel bereits seit 5 Spielen ungeschlagen, zeigten dem schwächelnden FC Zürich in dessen Heimstätte die Grenzen auf. Die Zürcher warten nach der 0:2-Niederlage seit nunmehr 5 Spielen nach dem Corona-Fall von Mirlind Kryeziu auf einen Punktgewinn.

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Uldrikis erzielt das 1:0 für Sion beim FCZ
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Sions Uldrikis avancierte mit seinem Tor in der 34. Minute zum Matchwinner für die Gäste. Der Lette nickte nach einer Flanke zum 1:0 ein. Die Zürcher waren zuvor mit viel Schwung in die Partie gestartet, Sion-Goalie Kevin Fickentscher rettete in der 2. Minute mit einer Grosstat gegen 4 anstürmende Zürcher. Kurz vor der Pause bekundeten die Hausherren Pech, als Toni Domgjoni an der Querlatte scheiterte und den Ausgleich so nur knapp verfehlte.

Unheimliche Pausen-Serie des FCZ

12 Mal hatten die Zürcher in dieser Saison bislang in der Pause in Rückstand gelegen – und jedes einzelne Mal setzte es auch zum Schluss eine Niederlage ab. Der FC Zürich setzte zwar alles daran, diese Serie zu stoppen. Fickentscher zeichnete sich nach einer Stunde gleich mehrfach gegen Blaz Kramer aus.

Die Sittener liessen sich in der zweiten Halbzeit weit zurückdrängen. Die Zürcher Mühen um einen Punktgewinn erwiesen sich aber als vergeblich. In der Schlussphase kamen die Sittener gleich reihenweise zu Konterchancen:

  • 86. Minute: Pajtim Kasami vergibt im Strafraum die Möglichkeit, den Sieg früher sicherzustellen. FCZ-Verteidiger Kevin Rüegg rutscht in den Ball.
  • 92. Minute: Zu Beginn der Nachspielzeit schlenzt Sandro Theler den Ball an den rechten Pfosten.

Schliesslich wurde der FCZ für einen Offensiv-Ausflug von Goalie Yanick Brecher bestraft. Ex-FCZ-Junior Stojilkovic schob das Leder unbedrängt ins verwaiste Tor zum 2:0-Schlussstand ein.

Xamax-Abstieg besiegelt

Der Sieg der Sittener hat folgende zwei Konsequenzen:

  • Der Abstieg von Neuchâtel Xamax in die Challenge League ist nach zwei Jahren in der höchsten Spielklasse besiegelt. Das Team von Stéphane Henchoz hat keine Chance mehr, sich wie 2019 in die Barrage zu retten.
  • Dafür darf Servette jubeln: Die «Grenats» können vom FCZ nicht mehr vom 4. Platz verdrängt werden und haben die Teilnahme in der Europa-League-Qualifikation in der Tasche.

So geht es weiter

Sion schiebt sich dank dem Sieg auf den 8. Rang vor und überlässt dem punktgleichen FC Thun dank der besseren Tordifferenz den Barrage-Platz. In der zweitletzten Runde empfangen die Walliser am Freitag um 20:30 Uhr Leader YB. Für den FC Zürich geht es zur selben Zeit mit einem Gastspiel in Luzern weiter.

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Kasami: «Momentan kennen wir keine Müdigkeit»
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SRF zwei, Super League – Goool, 28.07.2020, 22:30 Uhr;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Kunz  (Hacla)
    Diese Saison kann der FCZ wohl den Kopf noch aus der Schlinge ziehen , da YB am Freitag gegen Sion sicher einen Punkt holt.
    Nächste Saison in dieser Besetzung mit Magnin wird das ei Desaster!
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (hevrins)
    Paradoxe Situation! Der FCZ könnte mit zwei Niederlagen noch auf den 9. Tabellenrang abrutschen. Wenn GC noch den 2. Rang in der Challenge League erreicht, dann gibt es ein interessantes Spiel um den Auf- oder Abstieg. Paradox nicht wahr? Freut euch in Zürich.
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Wenigstens haben sich die Befürchtungen bezüglich Wettbewerbsverzerrung als haltlos erwiesen, weil der FCZ konequent grottenschlecht spielt seit der Quarantäne, und nicht nur zwei Spiele lang. Einfach nur peinlich, ein Freifahrtschein für jedes Team. Pech für Xamax, dass sie zum Schluss nicht gegen Zürich spielen mussten.
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    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Ja dann hätte Xamax jetzt 2 Punkte mehr auf dem Konto, einen Punkt haben sie ja im letzten Spiel vor der Quarantäne gegen den FCZ geholt. Dann lägen sie nur noch 7 Punkte hinter dem Barrage Platz. Falls sie gegen den tatsächlich grottenschlecht spielenden FCZ überhaupt gewinnen würden. Jetzt mal ehrlich. Xamax spielt selber grottenschlecht. Aber klar jetzt ist der FCZ wohl auch noch Schuld dass Xamax absteigt. Zürich bashing ist ja nach wie vor sehr beliebt. Es soll euch gut tun.
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    2. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Dass Zürich diese Saison seine Möglichkeiten bei weitem nicht ausschöpft, u. derzeit wirklich grottenschlecht spielt, ist einfach eine simple Bestandsaufnahme, kein Bashing. Ein Blick nach Thun oder Servette genügt um zu sehen, wie man spielen sollte, um was zu reissen. Das hat mit Mentalität, Wille und sportlicher Führung zu tun. Und ja, sie haben Recht, Xamax spielt nicht gerade Spitzenklasse. Aber ausser gegen Servette, alle Ihre letzten Spiele alles gegeben und gekämpft, besser als der FCZ.
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