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Bürkis Glanzparaden gegen YB
Aus Sport-Clip vom 26.08.2013.
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Super League Skibbe: «Bürki hat eindeutig Bundesligaformat»

Am Sonntag haben die Grasshoppers den Young Boys nach deren makellosem Saisonstart die erste Niederlage zugefügt. Enormen Anteil daran hatte GC-Hüter Roman Bürki, der gegen seinen Ex-Klub mehrmals in extremis rettete.

Vor allem aufgrund zweier Szenen avancierte Bürki neben dem eingewechselten GC-Siegtorschützen Caio zum Matchwinner: Zuerst lenkte er einen Heber von YB-Flügelflitzer Raffaël Nuzzolo mirakulös noch um den Pfosten (19.), später fischte er einen Kopfball von Michael Frey in Weltklasse-Manier noch aus dem Winkel (70.).

Die Adelung von Trainer Skibbe

«Er hat eindeutig Bundesligaformat», adelte GC-Trainer Michael Skibbe den gebürtigen Münsinger dann auch nach Spielschluss. Er muss es wissen: Mit Hertha Berlin, Frankfurt, Leverkusen und Dortmund coachte der 48-Jährige bereits 4 Bundesliga-Klubs und führte die deutsche Nationalmannschaft 2002 als Co-Trainer zum Vizeweltmeister-Titel.

Bürki: «Es war der Sieg des Teams»

Bürki gab sich derweil bescheiden, wie es die heutige Generation von Fussballern nach herausragenden Leistungen zu pflegen tut: «Es war der Sieg des Teams, nicht des Goalies. Es hat die ganze Mannschaft gebraucht und Caio, der zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort stand.»

Bürki hatte bei YB als Junior zwischen den Pfosten und 2010 im Fanionenteam als Backup von Marco Wölfli im Kader gestanden. Dass der Sieg in Bern deshalb besonders süss schmeckte, daraus machte der 22-Jährige keinen Hehl: «Für mich sind Spiele in Bern immer besonders.» Doch ein weiterer Faktor wertete den Erfolg noch etwas auf: «Diesmal war es besonders speziell, weil Trainer Uli Forte letzte Saison bei uns war. Wir haben es ihm gezeigt.»

Forte: «GC kann sich bei Roman bedanken»

Forte, der in der Sommerpause nicht ohne Nebengeräusche von Zürich nach Bern gewechselt war, hatte für seinen Ex-Goalie nur lobende Worte übrig: «Die Niederlage ist ärgerlich. GC kann sich bei Roman bedanken, der ein paar Bälle auf unglaubliche Art und Weise noch rausgeholt hat.»

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8 Kommentare

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  • Kommentar von urs , thun
    bürki ist viel besser als wölfli,und so wird es bleiben.
  • Kommentar von hug , wilen
    es ist als torhüter sehr wichtig bei einem grossen club zu spielen wenn man in der nati eine rolle spielen will. siehe benaglio wolfsburg gegen wölfli YB. und nun sommer FC Basel gegen bürki GC. auf jeden fall haben wir ein luxusproblen auf dieser position.
  • Kommentar von Max Müller , Biel
    Bürki ist der aktuell beste Torhüter mit CH-Pass und sollte dementsprechend das Tor auch an der WM hüten. Ihn mit Lopar oder gar Da Costa zu vergleichen, ist schlicht weg eine Frechheit.
    1. Antwort von Jonas wulle , Beringen
      Benalgio und Wölfli sind nicht mehr so gut aber Sommer Sollte die Nr eins in der nati sein und Bürki die Nr zwei Sommer ist ein bischen besser als Bürki
    2. Antwort von samatha esmeralda , hugeslhofen
      naja, benaglio is halt schon ne nummer für sich. zeigt seit jahren sein können auf höchstem niveau. aber gut zu wissen, dass mit sommer und bürki zwei gute junge torhüter kommen...
    3. Antwort von YB forever , Wankdorf
      Die Fähigkeit, das wahre Können zu zeigen, ist von der (Tages)form abhängig, auch bei den Torhütern. Benaglio hat, nebst grossem Können, den Vorteil der Erfahrung und Routine. Sommer und Bürki sind wohl in etwa ebenbürtig und sollen sich weiter konkurrenzieren, vor allem auch Benaglio weiter anspornen. Was gibt es besseres als Konkurrenz auf dieser Position. Wer dann in welchem Spiel zwischen den Pfosten steht, ist in der Verantwortung von Hitzfeld. Wölfli wird es leider (vorerst) nicht sein.