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Sperre reduziert Constantin darf schon bald wieder ins Stadion

Der Internationale Sportgerichtshof TAS hat die Strafe gegen Sion-Präsident Christian Constantin von 9 auf 5 Monate verringert.

Christian Constantin
Legende: Bald zurück Christian Constantin. Freshfocus

Constantin hatte im letzten September nach dem Spiel Lugano - Sion vor laufenden Kameras den TV-Experten Rolf Fringer tätlich angegriffen. Die Swiss Football League verhängte darauf am 12. Oktober 2017 eine 14-monatige Sperre gegen Constantin und büsste ihn mit 100'000 Franken.

Der erste Rekurs des Sion-Präsidenten war erfolgreich: Die Sperre wurde auf 9 Monate und die Busse auf 30'000 Franken reduziert. Grund: Mildernde Umstände, da Constantin nicht «vorsätzlich», sondern aus einer «unmittelbaren emotionalen Reaktion» gehandelt habe.

Constantin kehrt in Basel zurück

Constantin genügte dies nicht. Er legte erneut Berufung gegen das Urteil ein. Der TAS verweigerte noch im Januar eine «aufschiebende Wirkung». Nun hat er das Strafmass aber doch reduziert. Die Gründe für die Strafminderung wurden nicht bekannt gegeben.

Damit darf Constantin erstmals am 18. März im Auswärtsspiel gegen den FC Basel wieder einem Spiel des FC Sion live beiwohnen.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Berger (Berger Bruno)
    Der TAS ist so glaubwürdig wie das IOC die FIFA, weiter so dann sind auf allen Plätzen den Übeltätern und Dopern Tür und Tor geöffnet , wenn das so weiter geht frage ich mich ob wir noch zu sauberem Sport kommen. Solche Täter gehören hart bestraft oder lebenslang gesperrt.
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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    So eine Sau-Häfeli-Sau-Deckeli-Gesellschaft. Ein solcher Primitivling wie Constantin wird noch bevorzugt behandelt.
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  • Kommentar von Christian Graf (Christian Graf)
    Und das Signal das ausgesendet wird? Gewalttätig werden und primitive Beschimpfungen sind ok. Wenn sich der Täter dann noch stur und unbelehrbar gibt wird es belohnt. Der TAS fast so armselig wie Constantin selber.
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    1. Antwort von Reinhard Steiner (reiste)
      Jemand, der einen Mitmenschen im Privatleben prügelt und bleibende Schäden davonträgt, wird mit bedingten Tagessätzen und einer "Minibusse" bestraft (vgl. verletzter FCZ-Fan, der seither ein Pflegefall ist). Aber weil es Constantin ist, soll er wegen dieses Vergehens mit Fr. 100'000 .- und 1.5 Jahren Stadionverbot gebüsst werden. Was Constantin gemacht hat, ist nicht zu tolerieren, aber er hat sich mit Fringer, der ihn und die ganze Familie Constantin immer wieder diffamiert hat, ausgesprochen.
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