- St. Gallen gewinnt zum Saisonauftakt zu Hause mit 2:1 gegen den FCZ.
- Vor ausverkauftem Haus wendet St. Gallen mit einem Doppelschlag durch Lukas Görtler und Andrin Hunziker das Spiel.
- In den anderen Partien vom Sonntag landet YB einen Erfolg gegen Sion, Lugano bodigt Aufsteiger Vaduz.
Die Euphorie in St. Gallen lodert weiter: Nach dem überraschenden Erfolg in der Europa-League-Qualifikation unter der Woche gegen Benfica Lissabon gelang dem Cupsieger auch der Auftakt in die neue Super-League-Saison gegen den FCZ.
Schon als Lukas Görtler nach einer einstudierten Eckball-Variante zum 1:1 ausgleichen konnte (70.), war der Jubel beinahe grenzenlos. Und als Neuzugang Andrin Hunziker nur vier Minuten später eine Massflanke des Captains für Heinz Lindner unhaltbar zum 2:1 ablenkte, war der perfekte Saisonstart des FCSG Tatsache.
Maassen wechselt den Sieg ein
Das Heimteam konnte zwar nicht über die vollen 90 Minuten überzeugen. Doch spätestens nachdem Umeh Emmanuel die Gäste kurz nach der Pause mit einer tollen Einzelaktion in Führung geschossen hatte, verschoben sich die Kräfteverhältnisse: Während der FCZ erst in der 6. Minute der Nachspielzeit (erneut durch Emmanuel) noch einmal gefährlich wurde, übernahmen die «Espen» das Zepter.
Nach einem Dreifachwechsel von Trainer Enrico Maassen um die Stundenmarke herum (Hunziker, Enoch Owusu und Diego Besio für Aliou Baldé, Hugo Vandermersch und Mihailo Stevanovic) vergaben zunächst Hunziker (63.) und Besio (66.) die besten Möglichkeiten. Wenig später machten es dann Görtler und erneut Hunziker besser.
Kollers Einfluss ist schon spürbar
Doch auch der FC Zürich darf die Heimreise mit einem guten Gefühl antreten. Denn das Team des neuen Trainers Marcel Koller, der St. Gallen vor 26 Jahren zum bislang letzten Meistertitel geführt hatte, zeigte vorab in der 1. Halbzeit ein engagiertes Spiel.
Alleine Philippe Kény vergab zwischen der 8. und 32. Minute dreimal aus vorzüglicher Position das 1:0: Einmal stand dem Senegalesen Lawrence Ati Zigi im Weg, ein anderes Mal wurde sein Abschluss im letzten Moment geblockt. Trotzdem war die Leistung ein deutliches Lebenszeichen im Vergleich zu den blutleeren Auftritten im Frühling.
So geht es weiter
Nach zwei Partien vor eigenem Anhang reist St. Gallen erstmals in die Fremde: Am Donnerstag soll die gute Ausgangslage gegen Benfica Lissabon in der EL-Quali genutzt werden, bevor es am kommenden Sonntag zum Aufsteiger Vaduz geht. Der FCZ empfängt am 1. August Servette im Letzigrund.