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Thun-Sportchef zum Höhenflug Albrecht: «... dann kann daraus ein Meistertitel resultieren»

Der Thuner Sportchef Dominik Albrecht spricht mit SRF über den möglichen Meistertitel. Der Fokus liege aber auf der täglichen Arbeit, «auch wenn es wie eine Floskel klingt».

Der FC Thun ist in der Super League nicht zu bremsen. Der 2:1-Erfolg über Luzern am Samstag war bereits der 10. Sieg in Serie. Die Berner Oberländer strotzen zurzeit vor Selbstvertrauen und gewinnen auch Spiele, die in einer anderer Verfassung gut und gerne unentschieden enden könnten – wie beispielsweise eben das Duell mit dem FCL.

Mit 14 Punkten Vorsprung auf Verfolger St. Gallen wird so auch der Meistertitel immer realistischer. Davon wagen inzwischen auch die stets bescheidenen Thuner zu sprechen. «Wenn man auf die Tabelle schaut, ist es im Moment wirklich nicht unwahrscheinlich», sagte etwa Sportchef Dominik Albrecht am Samstag. In der täglichen Arbeit sei der Titel aber kaum Thema: «Man wird nicht Meister, wenn man täglich darüber spricht, dass man Meister wird.»

Der Fokus liege «wirklich, auch wenn es wie eine Floskel klingt», darauf, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Und der 40-Jährige ist überzeugt: «Wenn uns das weiterhin gelingt, kann daraus ein Meistertitel resultieren.»

Kollektiv im Zentrum

Albrecht ist in gewisser Hinsicht der Baumeister des Thuner Höhenflugs. Der Erfolg in der Super League dürfte auch auf seine klare Philosophie zurückzuführen sein. Albrecht ist es wichtig, ein Umfeld zu schaffen, wo sich jeder wohlfühlt und entfalten kann: «Ich bin überzeugt, dass dies die Basis für Erfolg ist.» Das Kollektiv stehe in Thun absolut im Vordergrund.

Dies werde so auch vorgelebt und durchgesetzt: «Wenn es Spieler gibt, die sich damit nicht identifizieren, sind sie relativ schnell nicht mehr Teil von uns.» Dieses positive Arbeitsumfeld mit einer klaren Strategie und Spielweise, hinter der auch Trainer Mauro Lustrinelli «zu 100 Prozent» steht, spiegelt sich auch im Feedback wieder, das Albrecht von ehemaligen Schützlingen erhält: «Ich höre oft von Spielern, dass sie die Zeit beim FC Thun extrem geschätzt hätten.»

Ein kleines Puzzleteil

Solche Anerkennung ehrt den Sportchef: «Es macht mich stolz, dass ich Teil dieses Projekts bin.» Albrecht sieht sich als kleines Puzzleteil in dieser bis anhin so erfolgreichen Geschichte. Eine, die in den nächsten Wochen zu Ende geschrieben werden soll. Die Voraussetzungen dafür scheinen gegeben: Eine Mentalität, die stimmt, und ein Trainerstaff, «der nicht den Schlendrian Einzug halten lässt, sondern von der Mannschaft jeden Tag erwartet, dass sie besser werden will».

SRF zwei, «Super League – Highlights», 28.2.2026, 22:35 Uhr ; 

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