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Zusammenfassung Lugano - GC
Aus Sport-Clip vom 23.09.2021.
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Verrückte Schlussphase Trotz Slapstick-Eigentor: GC rettet in Lugano einen Punkt

Die Zuschauer im Cornaredo wurden für eine magere Darbietung beider Teams in der Nachspielzeit noch so richtig entschädigt.

  • 91. Minute: Christian Herc bedient Ermir Lenjani im Mittelfeld, der eine lange Flanke ins Zentrum schlägt. Dort steht Georg Margreitter bereit und nickt zum 1:1-Ausgleich ein.
  • 95. Minute: Lugano wirft nochmals alles nach vorne – und tatsächlich: Nach Konsultation des VAR entscheidet Referee Alessandro Dudic wegen eines Handspiels von Dominik Schmid auf Penalty. Olivier Custodio läuft an und verschiesst (96.).

Und so blieb es doch beim 1:1, das sich bis zur 91. Minute nicht abgezeichnet hatte. Kaum jemand hätte wohl darauf gewettet, dass Lugano den Platz nicht als Sieger verlassen würde. Die Zürcher agierten seit der 50. Minute ungenau, fahrig und ideenlos.

In der 50. Minute spielte sich nämlich die Szene ab, die wohl landauf, landab noch für einige Schmunzler sorgen wird:

  • GC-Goalie André Moreira sucht den sicheren Spielaufbau. Über Allan Arigori landet der Ball bei Djibril Diani, der sich zu einem Rückpass mit Schmackes entscheidet – fatal. Innenverteidiger Margreitter – ausgerechnet er, der später den Ausgleich erzielen würde – versucht das Unheil mit einer Grätsche abzuwenden, lenkt den Ball stattdessen über Moreira ins eigene Tor ab.
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Das Slapstick-Eigentor der Grasshoppers
Aus Sport-Clip vom 23.09.2021.
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Biederer Kick in der 1. Halbzeit

In der 1. Halbzeit waren zusammenhängende Spielaktionen und folglich auch Torchancen Mangelware gewesen. Um es positiv auszudrücken: Beide Equipen widmeten sich voll und ganz der Abwehrarbeit. Die einzige nennenswerte Torchance in den ersten 45 Minuten hatte Schmid, der seinen Volleyversuch am Lugano-Tor vorbeifliegen sah.

Immerhin warfen beide Equipen zum Ende der Partie ihre Angriffsmaschinerien doch noch an. Und Mattia Croci-Torti kann auf ein turbulentes Debüt als Lugano-Cheftrainer zurückblicken.

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«Haben Nerven gebraucht»: Die Stimmen zum Spiel Lugano gegen GC
Aus Sport-Clip vom 23.09.2021.
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So geht es weiter

Lugano reist am kommenden Sonntag in die Innerschweiz und trifft dort ab 14:15 Uhr auf Luzern. Die Grasshoppers empfangen gleichentags (16:30 Uhr) den FC Sion. Das SRF-Livespiel am Samstagabend um 20:30 Uhr ist die Affiche Servette gegen Lausanne.

SRF zwei, Super League - Goool, 23.09.21, 22:40 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Cyrille Baumann  (Cyrille Baumann)
    Man darf aber auch anmerken - mind. aufgrund der Zusammenfassung von SRF - dass GC die spielbestimmende Mannschaft war und den Punkt sicherlich verdient hat. Lugano hat keinen wirklichen Angriff zu Stande gebracht. Natürlich, ein solches Eigentor darf bei Profis nicht passieren. Die Hoppers haben sich aber bemüht und persönlich finde ich, dass sie den Punkt sicher verdient haben.
    1. Antwort von Othmar Eberhard  (Othmar Eberhard)
      Das Beste daran ist der Punktgewinn. GC kann sich mal,beim 1:1, bei Luganos Torhüter bedanken. Insgesamt sehr magere Kost.
  • Kommentar von Hans Leuenberger  (hansle)
    Viele Spiele der Super League sind und bleiben Mittelmass. Das entspricht auch der aktuellen Tabellenposition dieser Clubs: Mittelfeld mit Tendenz nach unterer Hälfte. Damit habe ich mich mehr oder weniger abgefunden. Was mich mehr ärgert, sind die unsäglichen Nachspielzeiten von 5 Minuten und mehr. Da müsste endlich eine Rückkehr zur Normalität angestrebt werden.
  • Kommentar von Serge Mühlematter  (Lautrec)
    Beim 1:1: Der erste Pass nach vorne in die Mitte ist zu riskant. Der Goalie steht zu weit links. Der Rückpass ist zu stark. Die Kommunikation ist ungenügend. Der Befreiuungsschlag ungeschickt… Es braucht eine krasse Anhäufung von Fehlern und Zufällen, damit Profis ein solch legendäres Eigengool kreieren können. Danke, GC!