- Trainer Mario Frick muss den FC Luzern im Sommer verlassen. Der Vertrag des 51-Jährigen wird nicht verlängert.
- Der Liechtensteiner leitete seit Dezember 2021 die Geschicke bei den Zentralschweizern.
- Seine Abschiedssaison bestreitet Frick mit dem FCL in der Relegation Group.
Nun herrscht Gewissheit: Der FC Luzern wird die kommende Saison mit einem neuen Trainer in Angriff nehmen. Die Zusammenarbeit mit Mario Frick wird nicht verlängert. Der 51-Jährige ist seit dem 21. Dezember 2021 in der Zentralschweiz angestellt. In der Super League ist einzig Luganos Mattia Croci-Torti mit 4 Jahren und 6 Monaten noch 3 Monate länger im Amt.
Im letzten Sommer gab es Gerüchte, wonach Frick den FCL trotz laufenden Vertrages in Richtung Ausland verlassen könnte. Serie-A-Klub Pisa warb um den Liechtensteiner, der selbst nicht abgeneigt schien. Dennoch hielt Frick den Luzernern die Treue. Ab Herbst wurde – trotz einer zwischenzeitlich schwierigen sportlichen Situation – über eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages spekuliert. So weit kam es nun nicht mehr.
«Richtiger Zeitpunkt für neue Wege»
Mit dem FC Luzern belegte Frick in der Super League die Plätze 9, 4, 7 und 6. In der laufenden Saison liegt das Team auf dem 7. Rang ohne die Chance, sich noch für die Championship Group zu qualifizieren.
«Die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Mario Frick war in vielerlei Hinsicht aussergewöhnlich. In den letzten bald viereinhalb Jahren hat er mit seiner Art und seinem Fachwissen die Philosophie unseres Klubs jederzeit zu 100 Prozent mitgetragen», äussert sich Sportchef Remo Meyer.
«Gleichzeitig sind wir nach konstruktiven und ehrlichen Gesprächen überzeugt, dass zum Saisonende für beide Seiten der richtige Zeitpunkt für neue Wege gekommen ist», so Meyer weiter.
Nachfolge noch unklar
Unter Fricks Leitung haben beim FCL über 20 Nachwuchsspieler in der Super League debütiert. Zu seinem nahenden Abschied sagt er: «Dem FC Luzern und seinen Fans bin ich sehr dankbar für die grossartige Zeit. Für meine persönliche Entwicklung als Mensch und als Trainer ist jetzt der Moment gekommen, den nächsten Schritt zu machen und eine neue Herausforderung anzunehmen.»
Wer Fricks Nachfolge antreten wird, steht noch nicht fest. Mit ihm wird auch dessen Assistent Roman Matter die Luzerner nach Saisonende verlassen.