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Spitzenspiel YB - Basel endet remis
Aus Sport-Clip vom 15.12.2021.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 56 Sekunden.
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Viele Chancen, kaum Siege YB auf der Suche nach dem Erfolg

Ineffizient, unglücklich – und 8 Punkte hinter dem Leader. Den Bernern will in dieser Saison Vieles noch nicht gelingen.

Auf der Anzeigetafel leuchtete zwar ein 1:1, doch die Berner dürften sich nach dem Schlusspfiff im Wankdorf wie Verlierer vorgekommen sein. Sie hatten das Rivalenduell mit dem FC Basel dominiert. Die Statistiken unterstreichen dies:

  • Das Abschlussverhältnis lautete am Ende 22:7 zugunsten von YB. Auf das Tor schossen die Berner 8 Mal, Basel nur 1 Mal.
  • Auch das Eckballverhältnis sprach klar für das Heimteam (11:3).
  • Nicolas Moumi Ngamaleu scheiterte vom Penaltypunkt und 3 Mal schepperte das Aluminium.

Der Berner Chancenwucher ist in dieser Saison keine Seltenheit. Immer wieder stand Trainer David Wagner nach der Partie vor das Mikrofon und sprach Lob für seine Equipe aus, gefolgt von einem Aber. Einem grossen Aber: YB braucht zu viele Topchancen für Tore.

2 Siege in 7 Spielen

Dieses Manko, das eine Durchschnitts- von einer Spitzenmannschaft unterscheidet, ist bei «Gelb-Schwarz» in der aktuellen Spielzeit besonders ausgeprägt. Und es kostet dem Titelverteidiger Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Seit dem 23. Oktober hat YB in der Super League nur 2 Vollerfolge gefeiert – bei 3 Niederlagen und 2 Remis. Im gleichen Zeitraum hat Leader Zürich 5 von 6 Spielen für sich entschieden.

Feuerzeugwurf mit Nachspiel?

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Nach Basels Ausgleich zum 1:1 wurde Pajtim Kasami von einem Feuerzeug am Kopf getroffen, das aus dem YB-Fan-Sektor von hinter dem Tor geworfen worden war. Der Ball liegt jetzt beim unabhängigen Disziplinarrichter. Er wird entscheiden, ob ein Verfahren gegen die Berner eröffnet wird.

Freilich, die Belastung für die Bundeshauptstädter war wegen der Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase deutlich höher. Und zu allem Überfluss müssen sie sich seit dem Saisonauftakt mit Verletzungen herumschlagen.

Am kommenden Wochenende reist das viertplatzierte YB zum drittplatzierten Lugano, die nächste Knacknuss steht an. Geht man mit seinen Möglichkeiten wieder so fahrlässig um wie gegen Basel, wird es mit der Titelverteidigung – anders als in den Vorjahren – kein Selbstläufer, zumal der FCZ bereits 8 Punkte Vorsprung aufweist.

SRF zwei, sportlive, 15.12.21, 20:10 Uhr;

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Sepp Ernst  (Sepp1894)
    Ich bin YB Fan. Ich denke auch das YB diese Vorrunde etwas vom Pech verfolgt wird. Viele Spiele gingen aber verloren weil man schlichtweg die Chancen nicht nutzte. Und auch wenn YB etwas Pech hatte, sollte man nicht die Leistungen anderer Klubs schmälern und behaupten es wäre nur Glück gewesen. Der FCZ ist Wintermeister weil sie die konstanteste Vorrunde gespielt haben. Das sollten alle gegnerischen Fans akzeptieren können. Viele vergessen wohl, dass es schlussendlich nur Fussball ist.
  • Kommentar von Hans Temperli  (Hans Temperli)
    Was sollen all die Kommentare, Verletzte, Glück und Pech! Als FCZ muss man doch eingestehen, dass Zürich in dieser Vorrunde mehr als einmal viel Glück hatte! Soll aber die gute Arbeit des Stadtclubs nicht schmälern. Der FCB ist nicht mehr der FCB den man von früher kennt. Wenn ich YB in der ersten HZ gegen Basel gesehen habe, werden sie wieder Meister! Um den 2. Platz werden die Direktbegegnungen FCB/FCZ entscheiden!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Bei allem Respekt, aber bei diesen Kommentaren, könnte man meinen "nur YB habe eine Verletzten Liste" und nur ein 15 Mann Kader?
    1. Antwort von Küsu Schreiber  (Küsu Schreiber)
      @Heusser: Sie kommentieren auch sehr häufig, aber ohne die erforderlichen Kenntnisse. Wenn bei einem 30-Mann-Kader 10 Spieler fehlen, wovon 4 Nationalspieler, dann steckt das kein Team einfach weg. Mit nur 15 Mann könnten sie demnach gar nicht mehr spielen. Und nach dem gestrigen Spiel sind vor allem die FCB-Fans am Jammern…