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Walker: «Ich werde immer an den Klassenerhalt glauben»
Aus Sport-Clip vom 23.04.2021.
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Walliser zurück im Rennen Sion-Achse blüht auf und der Abstiegskampf ist neu lanciert

Der Tabellenletzte Sion ist dank einem Befreiungsschlag wieder am zweitletzten Vaduz dran. Die halbe Liga ist in den Abstiegskampf involviert.

«In der Pause ist etwas passiert». Sion-Trainer Marco Walker spürte am Mittwoch in der Kabine in Genf einen Ruck durch sein Team gehen. Die Spieler hätten die von ihm vorgegebene Devise selber angesprochen – und dann auch erfolgreich umgesetzt.

Der spektakuläre 5:3-Sieg gegen Servette brachte Sion nicht nur Selbstvertrauen zurück, sondern in der Tabelle auch wieder an Vaduz heran. Nur noch 3 Punkte beträgt der Rückstand auf den Barrage-Platz. Der Abstiegskampf ist neu lanciert, zumal die halbe Liga noch darin verwickelt ist: Das sechstplatzierte Luzern liegt 6 Runden vor Schluss nur 6 Punkte vor Sion.

4 wichtige, seltene Skorerpunkte für Hoarau

Der 1. Sieg im 5. Spiel unter der Ägide Walker hat auch mit der Rückkehr ins Rampenlicht zweier Sittener Aushängeschilder zu tun: Guillaume Hoarau und Léo Lacroix sorgen wieder für die Musik auf dem Feld. Unter Walker-Vorgänger Fabio Grosso hatten die auch von Verletzungen geplagten Routiniers nur noch eine Nebenrolle gespielt.

«Sie haben sich diese Einsätze mit guten Trainings verdient», so Walker. Auf dem Platz zahlen ihm seine Schützlinge das Vertrauen bereits zurück. Hoarau erzielte in den letzten beiden Spielen seine ersten 2 Meisterschaftstore für Sion überhaupt, gegen Servette assistierte er zudem zweimal mustergültig. Und Lacroix dirigierte die Abwehr nach zuvor 8 Spielen Absenz immerhin zu 4 Punkten in 2 Partien. Die erfahrene Verteidigung-Sturm-Achse ist wieder in Form.

Sions schwarze YB-Serie

Walkers «Mission Klassenerhalt» wird allerdings nicht einfacher: Am Sonntag gastieren die Walliser ausgerechnet beim vorzeitigen Meister YB. Gegen die Berner wartet Sion seit 20 Duellen auf einen Sieg (dabei 18 Niederlagen). Motivieren dürfte neben dem näher gerückten Strich auch die Möglichkeit, dass sich die Direktkonkurrenten Vaduz und St. Gallen am Samstag gegenseitig Punkte wegnehmen.

SRF zwei, Super League - Goool, 18.04.2021, 18:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Oder plötzlich ist der FCZ unten und GC oben, oh nein bitte hicht....
  • Kommentar von Beat Blaser  (B2)
    Ich als YB Fan freue mich natürlich für Guillaume, der sicher ganz tief im Herzen immer noch ein "Berner" ist
    1. Antwort von Bas Groen  (Buscht)
      Ich als YB Fan bin immernoch enttäuscht, dass Gui nicht zu Thun gewechselt hat, denn dort wäre er gerade jetzt sehr wichtig - im Kampf um den Wiederaufstieg. Dort könnte er auch eine führungsrolle im Team übernehmen und der wichtigste Punkt ist, dass der Club ein x-faches sympatischer ist.
    2. Antwort von Lesic Milan  (Milee)
      Thun sympatischer als Sion? So einen Aberglauben kann auch nur einer nachgehen, der nie aus dem " Berner Oberland" rausgekommen ist!!!! Sion ist fussballtechnisch eine Institution in der Schweiz, Thun ist nur so am Rande erwähnt und das weiss jeder der älter als 30 Jahre ist!
    3. Antwort von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
      Dann ist es nach dem welschen Servette, jetzt an YB, Beat Blaser's "Berner" weiter zu helfen... Bas Groen hätte da die sportlerischen Gedanken gehabt, mais le Fric c'est Chic et le Foot avec les Welsch est rar!
    4. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Milan, Fussballtechnisch eine Institution....eher denke ich dass Sion Theatertechnisch lder im Bereich der Komik eine wahre Instutition ist ind bleibt.
      Zudem hst Thun, im Gegrnsatz auch in der CL Geschichte geschrieben und Sion...hat nur den Weltrekord im dem Verbrauch von Trainer, ein tragischer Rekord....LOL