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Wechsel in die Bundesliga fix Hütter verlässt YB in Richtung Frankfurt

Die Young Boys verlieren ihren Meistertrainer. Adi Hütter wechselt in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt.

Legende: Video Hütter: «Ein Bubentraum geht in Erfüllung» abspielen. Laufzeit 01:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.05.2018.

Was bereits seit Stunden gemunkelt wurde ist nun definitiv: Adi Hütter ist ab kommender Saison nicht mehr Trainer von Schweizer Meister YB. Der 48-jährige Österreicher steht in Zukunft in der Bundesliga bei Frankfurt an der Seitenlinie. Bei der Eintracht folgt Hütter auf Niko Kovac. Der Kroate übernimmt bei den Bayern die Nachfolge von Jupp Heynckes.

Gemäss Medienmitteilung der Young Boys erhält Hütter in Frankfurt einen Dreijahres-Vertrag. YB-Assistenztrainer Christian Peintinger geht denselben Weg wie der Chefcoach.

Wir gönnen ihm diesen Karriere-Schritt.
Autor: Christoph SpycherSportchef

Sportchef Christoph Spycher bedauert die Abgänge sehr: «Aber uns blieb natürlich nicht verborgen, dass unsere Erfolge nicht nur Interessenten für unsere Spieler, sondern auch für Adi Hütter auf den Plan gerufen haben.» Hütter habe sich stets sehr korrekt verhalten und die YB-Verantwortlichen auf dem Laufenden gehalten. «Wir gönnen ihm diesen Karriere-Schritt», sagt Spycher.

Legende: Video Spycher: «War klar, dass es Interesse geben würde» abspielen. Laufzeit 02:32 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.05.2018.

Gemischte Gefühle beim Coach

Hütter selbst verlässt YB mit einem lachenden und einem weinenden Auge: «Mit dem Wechsel zu Frankfurt geht für mich ein Traum in Erfüllung. Ich freue mich, in der Liga des Weltmeisters tätig sein zu können.» Dennoch werde es ihm schwerfallen, YB hinter sich zu lassen. «Ich werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten, insbesondere den Gewinn des Meistertitels.»

3 Jahre bis zur «Erlösung»

Hütter hatte die Young Boys, die er seit September 2015 trainiert, diese Saison zum ersehnten ersten Meistertitel seit 32 Jahren geführt. Am 27. Mai kann der Österreicher mit einem Sieg im Cupfinal gegen den FC Zürich sogar das Double holen.

Legende: Video Das sagt Adi Hütter zu seinem YB-Abschied abspielen. Laufzeit 04:46 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.05.2018.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittags-Bulletin, 16.05.2018, 18 Uhr

69 Kommentare

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  • Kommentar von U. Salzmann (pfefferusalz)
    Cleverer Schachzug vom Meistertrainer! Es wird sicher nicht einfacher mit YB in den nächsten paar Jahren nochmals den Kübel zu holen... Alles Gute!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Ich Frage mich schon wieso die BL so Positiv hier beschrieben wird ist, Das letzte Jahr wahr fast nicht mit anzusehen, es wahr zum größtenteils sehr schlechte Spiele, das Internationale Abschneiden wahr dürftig außer die Bayern und mit Abstrichen Leipzig im Cup der Verlierer wahrt da wenig zu sehen. Frankfurt wird Mühe haben nächste Saison, den sein Goalgetter wird fehlen.
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    1. Antwort von Marc Weissmüller (brn_cgn)
      Achtung, es geht wieder los mit dem Röthenmund'schen "Buli-Bashing". Es ist wohl mittlerweile allen klar, dass Sie die Bundesliga bzw. den deutschen Fussball nicht sonderlich mögen. Meier ist ein Phänomen und dennoch: Diese Saison war er kaum dabei und die Tore haben andere geschossen. Die Verantwortung war dabei auf viele Schultern verteilt, offensiv überzeugten Boateng, Wolf, Jovic, Haller (v.a. erste Saisonhälfte) und Rebic. Nix von nur einem Goalgetter!
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  • Kommentar von Martin Meier (mameschnue)
    Vielen Dank, Adi Hütter, und alles Gute in Frankfurt! Dass die BL ein Haifischbecken und die Eintracht nicht gerade erste Güte ist, wissen Sie selbst. Aber wenn's einer packt, dann Sie! Und für YB wünsche ich mir einen ähnlichen Trainer wie Adi Hütter.
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