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Fritz Künzli: FCZ-Legende und WM-Fahrer
Aus Sport-Clip vom 22.12.2019.
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Wenige Wochen nach Kuhn Fritz Künzli im Alter von 73 Jahren gestorben

Die Fussball-Schweiz trauert um Fritz Künzli: Die Stürmer-Legende ist seinen gesundheitlichen Problemen erlegen.

Wenige Wochen nach dem Tod von Köbi Kuhn ist eine weitere Schweizer Fussball-Legende gestorben: Der Glarner Fritz Künzli hat am Sonntag den Kampf gegen seine Demenzkrankheit verloren.

Künzli hatte zwischen 1964 und 1973 für den FC Zürich gespielt und holte dabei zweimal die Meisterschaft (66/68) und viermal den Schweizer Cup (66/70/72/73). Zusammen mit Kuhn bildete er ein gefährliches Offensiv-Duo. Viermal krönte sich Künzli zum besten Torschützen der höchsten Schweizer Liga. Noch heute besteht sein Karriere-Rekord von 201 Toren (313 Spiele).

44-facher Internationaler

Später spielte Künzli auch noch für Winterthur und Lausanne. Für die Nationalmannschaft bestritt er 44 Spiele (15 Tore) und vertrat die Schweiz auch an der WM 1966 in England.

Seit 1975 war Künzli mit der Schauspielerin und Sängerin Monika Kaelin verheiratet.

Fritz Künzli ist gestorben.
Legende: Fritz Künzli ist gestorben. Freshfocus

16 Kommentare

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  • Kommentar von M. Wyrsch  (mawylu)
    Seinen Tod macht mich betroffen. Vor 3 1/2 Jahre habe ich Fritz Künzli an der LUGA in Luzern angetroffen. Er war alleine mit seinem Handy unterwegs. Es war gegen Abend und es hatte nur noch vereinzelte Leute im Areal. Er kam auf mich zu und fragte, ob ich wisse wo seine Frau sei. Ich sagte, er solle sie mit seinem Handy suchen. Er fand meine Idee gut und ging weiter. Im ersten Moment dachte an nichts schlimmes, bis ich ein paar Monate später in einer Zeitschrift von seiner Krankheit erfuhr.
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    1. Antwort von M. Wyrsch  (mawylu)
      Es sollte heissen "sein Tod"
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  • Kommentar von Bruno Polli  (Pittbull)
    @Juha Stump: Danke für die Namensliste. An einige konnte ich mich noch erinnern, andere kommen mir jetzt wieder in den Sinn, dank Ihrem Kommentar. Ich hatte in den 60er Jahren das Privileg jeweils am Mittwochnachmittag als Schüler an der FCZ Fussballschule teilzunehmen wo die Spieler der 1. Mannschaft als Instruktoren Unterricht erteilten. Gratis und Franko. Wäre heute nicht mehr auszudenken. Tragisch dass dieses Jahr 2019 Grob, Kuhn und Künzli gestorben sind.
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    1. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Danke für Ihren Kommentar. Zwei wollte ich noch hinzufügen, aber ihre Namen fielen mir nicht mehr spontan ein und zudem hatte es keinen Platz mehr: Ernst Meyer und Georg Volkert. An weitere Namen erinnere auch ich mich nicht mehr, da müsste ich extra noch googeln. Auch Botteron, Katic und Jerkovic sowie die Tormaschine Peter Risi wären noch zu erwähnen, aber diese vier sind erst viel später dazugestossen.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Fritz Künzli sel. hätte es verdient, unter der Rubrik "Nationalmannschaft" erwähnt zu werden, denn die Schweiz liebte ihn vor allem als Mittelstürmer der Rotjacken. Unvergessen ist etwa sein Tor per Hechtköpfler beim 2:2 gegen das grosse Italien 1967 im Wankdorf-Stadion. Und bezüglich Vereinstreue hat Künzli - im Gegensatz zu Köbi Kuhn - nie versucht, hintern dem Rücken von Stumpen-Nägeli den FCZ über die Bahngeleise Richtung Hardturm zu verlassen.
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    1. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Und zudem hat er auch nicht den Ausgang vor zwei wichtigen Nati-Spielen wie 1966 (in GB) und 1976 (in Oslo) überzogen, auch DAS musste wieder einmal gesagt werden. - Ich staune immer wieder, wie viele Anhänger der FCZ seit dieser Zeit auch in entfernten Kantonen hat. Es war aber auch ein so populäres Orchester wie kein anderer Verein: Iten, Grob, Leimgruber, Brodmann, Münch, Bäni, Xaver und Pirmin Stierli, Bionda, Kuhn, Martinelli, Winiger, Künzli, Rutschmann, Stürmer, Neumann, Trivellin usw...
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    2. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Noch eine Klarstellung, bevor hier wieder aus allen Rohren geschossen wird: Auch mit Kuhn und Leimgruber, die nach der "Nacht von Sheffield" gesperrt wurden, hätten die Schweizer gegen die Deutschen verloren, aber nicht gleich mit 0:5. Ohne diese beiden fehlte hinten und im Mittelfeld deutlich die ordnende Hand. - Künzli selber war damals als erst 20-Jähriger noch ganz neu, so dass er in England noch kein Stammstürmer war, aber sein Riesentalent konnte bereits deutlich gesehen werden.
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