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Zusammenfassung Servette - Zürich
Aus sportlive vom 29.09.2019.
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Xamax mit 1. Saisonerfolg Zürich mit Mini-Sieg gegen geschwächtes Servette

Just in jenem Augenblick, in dem es für Servette darum ging, angemessen auf das 1. Zürcher Tor zu reagieren, schwächte sich das Heimteam im Stade de Genève gleicht selbst. Miroslav Stevanovic, am Donnerstag gegen Lugano noch einer der besten Spieler auf dem Platz, sah in der 37. Minute die gelb-rote Karte. Der Genfer platzierte im Zweikampf seine Hand im Gesicht von Assan Ceesay und flog vom Platz.

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Stevanovic fliegt in der 1. Halbzeit vom Platz
Aus sportlive vom 29.09.2019.
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4 Minuten zuvor hatte Servette bereits den ersten Rückschlag verdauen müssen. Nach einer Balleroberung von Toni Domgjoni im Mittelfeld ging es schnell. Via Marco Schönbächler kam der Ball ins Zentrum zu Antonio Marchesano, der per Kopf problemlos zum 1:0 für die Zürcher traf.

In der 2. Halbzeit forderten die Genfer dem FCZ noch einmal alles ab. Mit einem Mann weniger wusste das Heimteam vor allem kämpferisch zu überzeugen, konnte den Ausgleichstreffer aber nicht mehr erzwingen.

Servettes Blitzstart bleibt unbelohnt

Begonnen hatte die Partie für den Aufsteiger fast perfekt: Nach wenigen Sekunden brachte Koro Koné das Heimteam in Führung. Dem Tor ging ein Stellungsfehler der Zürcher Abwehr und ein Abpraller bei Schlussmann Yanick Brecher voraus. Doch der Treffer zählte nicht, der Torschütze stand im Abseits.

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Servette trifft nach wenigen Sekunden
Aus sportlive vom 29.09.2019.
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Xamax gibt rote Laterne ab

Mit dem FC Lugano und Neuchâtel Xamax trafen im Cornaredo zwei Mannschaften aufeinander, die in dieser Saison bislang noch nicht auf Touren gekommen waren. Während Lugano auch am Sonntag einen durchzogenen Eindruck hinterliess, gewannen die Neuenburger dank einem engagierten Auftritt mit 1:0.

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Zusammenfassung Lugano - Xamax
Aus Sport-Clip vom 29.09.2019.
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Die Gäste aus Neuenburg übernahmen nach ereignisarmem Auftakt in die Partie das Spieldiktat und kamen in der Folge zu hochkarätigen Chancen:

  • 13. Minute: Routinier Raphaël Nuzzolo setzt Janick Kamber wunderbar in Szene. Dessen Schuss ist aber zu unplatziert, Lugano-Schlussmann Noam Baumann pariert.
  • 25. Minute: Nach einem Ballverlust der Luganesi schaltet Xamax blitzschnell um. Maren Haile-Selassie geht mit in den Angriff, zieht mit dem Ball am Fuss in den Sechzehner und zwingt Baumann zur nächsten Parade.

Kurz darauf belohnten sich die Xamaxiens doch noch für den überzeugenden Auftritt. Erneut sorgte Nuzzolo für den Unterschied. Mit einem wunderbaren Zuspiel brachte der Routinier Gaëtan Karlen in Position, der den Ball über den zu spät herausrückenden Baumann spedierte.

Kaum Chancen in der 2. Halbzeit

Lugano lieferte insgesamt eine enttäuschende Vorstellung ab. Auch in der 2. Halbzeit vermochte das Team von Fabio Celestini abgesehen von einigen Halbchancen kaum für Torgefahr zu sorgen. Xamax, das sich in Durchgang Nummer 2 auf das Verwalten des Vorsprungs konzentrierte, gibt dank diesem Sieg die rote Laterne an Thun ab.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.09.19, 15:40 Uhr

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Also für ein 1. Liga-Spiel wars gar nicht mal so übel.
    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Lassen sie doch einmal ihre destruktiven und deplatzierten Kommentare.
      Ist ohnehin nur Wichtigtuerei und bringt niemandem etwas.
    2. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Singer : Doch, mir! Smile.
  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Jippi, der Meistertitel kann kommen! Was für ein Grottenkick vor einer jämmerlichen Kulisse. Kein Wunder.
    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      @Brauchli. Bei Ihnen muss wohl der Montagsfrust raus. Wie erbärmlich!
    2. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Egli: wie kommen Sie denn darauf? Ich kenne selten Frust, Sie?
      Für Sie wars eine hochstehende Partie? Ich schau mir ja mehrheitlich grad mal die Zusammenfassungen an. Aber könnte ja sein, dass die guten, spannenden Szenen irrtümlich rausgeschnitten wurden.
    3. Antwort von Christian Graf  (Christian Graf)
      Sarkasmus ist wirklich das Einzige was einem aus Zürchersicht bleibt. Ein typisch langweiliger Superleague Kick auf schwachem Niveau. Und das war tatsächlich das Beste was der FCZ seit langem gezeigt hat. Jetzt haben einige unverbesserlich naiv optimistische Zürcherfans Hoffnung. Aber Magnin ist noch da, Canepa sowieso und Bickel auch. Und nächstes WE kommt YB. Noch Fragen?
  • Kommentar von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
    Der FCZ findet auch mal ein Korn. Gratuliere. Gegen 10 Genfer, und mit Glück. Ab jetzt wieder Punktelieferant.
    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Das sehen Sie falsch. Ab jetzt hat der FCZ einen Lauf. Das Törchen gegen eine dezimierte Rumpftruppe ist der Auftakt zu einer unglaublichen Torproduktion. Und hey, man hat auswärts zu Null gespielt. Das muss man bei dem Torverhältnis erst mal zustande bringen. Also eigentlich wars ja der Gegner, der das zustande gebracht hat. Egal, läuft.
    2. Antwort von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
      @Brauchli: Sie haben Recht, es läuft. Nämlich abwärts. Nächste Woche bei YB wird der FCZ wieder degradiert. Hochkant.