Das 2:6 am 17. Dezember zuhause gegen GC war für YB der Auftakt zu einer schwarzen Serie. Es folgten wettbewerbsübergreifend fünf weitere Niederlagen. Erst am vergangenen Sonntag fing sich das Team beim 3:0-Sieg gegen den FCZ wieder auf. Nun soll auch der zweite Zürcher Klub dran glauben.
YB hat im Letzigrund den Vorteil, erholt antreten zu können. GC hat 120 Minuten vom Cupfight gegen Sion in den Beinen, dürfte nach geschaffter Halbfinal-Qualifikation aber dafür mit einem Euphoriegefühl ins Spiel gehen. Ausserdem liegen die Berner den «Hoppers»: Keines der letzten 5 Duelle ging verloren.
Plange, Frey – oder doch Bedia?
Luke Plange, der beim 6:2 vor anderthalb Monaten gleich 4 Treffer erzielte, erhielt im Cup eine Pause. Neben dem Engländer dürfte auch Michael Frey bis in die Haarspitzen motiviert sein. Erstmals seit knapp 8 Jahren spielt er wieder gegen seinen Ausbildungsklub. Im Mai 2018 trug er ein Tor zum 2:1-Sieg des FCZ im Cupfinal bei.
Auch YB hat einen Trumpf im Ärmel: In 9 Spielen gelangen Chris Bedia in der Super League gegen GC bisher bereits 6 Tore (4 für Servette, 2 für YB). Sollte er auch am Samstag erfolgreich sein, würde er mit dem 13. Saisontreffer ausserdem eine persönliche Bestmarke vorzeitig knacken: In seiner bisher ergiebigsten Spielzeit in der Schweiz kam er 2022/23 auf 12 Tore.