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YB-Spieler startet durch Mbabu und der steile Aufstieg

Am Montag rückt YB-Spieler Kevin Mbabu erstmals mit der Nati ein. Der 23-Jährige hat einen rasanten Aufstieg hinter sich.

Legende: Video Kevin Mbabu über seine Traumwoche abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.09.2018.

Bereits mit 17 Jahren und nur 7 Monaten Profi-Erfahrung riskierte Kevin Mbabu den Sprung auf die Insel. Er wechselte im Januar 2013 von seinem Stammklub Servette zu Newcastle United. Dort spielte er in der Folge nur noch in der U21.

Kein Durchbruch in England

Nach 2 Jahren wurde er ein halbes Jahr an die Glasgow Rangers ausgeliehen. Später folgte sein Premier-League-Debüt gegen Chelsea, nach welchem er ins BBC-Team-der-Runde gewählt wurde. Der Durchbruch gelang ihm trotzdem nicht: 2016 liehen ihn die Young Boys aus, um ihn danach definitiv zu übernehmen. Da lancierte der Genfer seine Karriere neu.

Ich freue mich auf Shaqiri und Xhaka.
Autor: Kevin Mbabu

Zu Beginn seiner Leihsaison wechselten sich gute und schlechte Auftritte ab. Mit der Zeit fand Mbabu jedoch den Tritt in der Super League, konnte vom Abgang Scott Sutters im März profitieren und wurde Stammspieler.

Ereignisreiche laufende Saison

Nach einer kompletten Saison als wichtige Teamstütze und dem YB-Meistertitel ging dann alles ganz schnell:

  • Am 22.08.2018 erzielte Mbabu nach einem sehenswerten Energieanfall ein wichtiges Tor in der CL-Quali gegen Zagreb.
  • Eine Woche später qualifizierten sich die Berner für die Champions League.
  • Nachdem am 31.08.2018 das Transferfenster schloss, war klar, dass Mbabu auch in der Königsklasse spielen wird. Er wird YB nicht im Sommer 2018 verlassen und somit gegen Juventus Turin, Manchester United und Valencia auflaufen. «Es war die beste Entscheidung, mit dem Team Champions League zu spielen», sagt Mbabu.
  • Tags darauf folgte der Anruf von Nationaltrainer Vladimir Petkovic: Der Rechtsverteidiger wurde erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten. Mbabu: «Ich freue mich sehr, auf die grossen Namen des Schweizer Fussballs zu treffen wie Shaqiri und Xhaka.»
Legende: Video Mbabus Energieanfall zur YB-Führung abspielen. Laufzeit 00:35 Minuten.
Aus sportlive vom 22.08.2018.

Mit 3 Jahren Rastas, weil er nicht kämmen wollte

Auch Mbabus Name ist seit einigen Monaten in aller Munde. Der 23-Jährige fällt aber nicht nur durch seine guten Leistungen auf. Auch sein Äusseres ist nicht alltäglich, besonders seine Frisur. Als er 3 Jahre alt war, liess ihm seine Mutter Dreadlocks machen, wie er YBUSINESS erzählte. Grund dafür war, dass er sich morgens die Haare nicht kämmen wollte, weil es ziepte.

Mbabu nach Einwurf
Legende: Trägt seit er 3 Jahre alt ist Rastas Kevin Mbabu. Keystone

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 2.9.18, 18:00 Uhr

22 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Dass ich mit meiner Meinung (Ansicht), was und wie eine "Fussball-Nationalmannschaft" sein sollte, bei den Globalisierungs-Ideologen scharf kritisiert werde, war voraussehbar. Nur, die fettgedruckte Aussage vom neuen Nati-Spieler Kevin Mbabu " Ich freue mich auf Shaqiri und Xhaka", bestätigt eben meine geäusserte Meinung klar und deutlich und sagt leider alles über die Denkweise vieler eingebürgerten Migranten aus (zuerst meine auch ausländischen Kollegen und erst nachher...…….!)
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    1. Antwort von Dominique Schurtenberger (Schurti)
      Irrtum, Herr Bolliger: Sie werden hier nicht nur von - wie Sie es despektierlich nennen - "Globalisierungs-Ideologen" kritisiert, sondern von Menschen, die gemerkt haben, dass Ihr in diesem Forum zur schau getragener Fremdenhass (und nur das ist es!) mittlerweile absurde Töne angenommen hat. Nun ist sogar ein dunkelhäutiger Rasta in der Nati zum Feindbild geworden. Und jammern Sie bitte nicht ständig herum: wer so austeilt wie Sie, der müsste eigentlich auch einstecken können.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Zuerst meine klare Antwort zu Ihrer Verunglimpfung: Der eingebürgerte Mbabu ist absolut nicht zu meinem "Feindbild" geworden, Dominique Schurtenberger!. Ich erlaubte mir bloss einige persönliche Gedanken über die schweizerische Fussball-Nationalmannschaft hier ins Forum zu schreiben: Wer irgend etwas nicht in einer völligen Welteinheitsmensch-Ideologie sieht und dazu auch steht, säht also dauernder "Fremdenhass"! Das SRF-Forum ist für alle Meinungen offen, solange man sich ans Netiquette hält!
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    3. Antwort von Dominique Schurtenberger (Schurti)
      Herr Bolliger: Ihr Verweis auf die Netiquette ist unbehelflich. Sie haben Mbabu klar als "Ausländer" bezeichnet und seine Nominierung in die Nati alleine deswegen kritisiert, weil er nach Ihnen kein "eigener Spitzensportler" mit "aufgenähtem Schweizerkreuz" ist. Sie sind der Einzige, der andere verunglimpft. Meine klare Antwort darauf (auch wenn es ihr Weltbild erschüttert): Mbabu ist in der CH geboren und aufgewachsen und mit grosser Wahrscheinlichkeit ein besserer Schweizer als Sie und ich...
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  • Kommentar von mario hellberg (fusci)
    Mbabu, du wirst besser als Xhaka und Shakiri! Geh Deinen Weg! Viel Erfolg und weiter so!
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  • Kommentar von nayan paul (nayanpaul)
    herr bolliger, wo ist ihr problem mit rastas? gehts um fussball oder um frisuren? alles andere ist lächerlich... und bedarf keiner weiteren zeitverschwendung.
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