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Thun geht im Derby einmal mehr als Verlierer vom Platz
Aus sportaktuell vom 20.02.2016.
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Super League YB wahrt die Berner Hierarchie

Die Young Boys haben sich in der 21. Super-League-Runde zu Hause mit 2:1 gegen Thun durchgesetzt. Am Schluss wurde das Derby für sie zu einer unnötigen Zitterpartie.

  • YB poliert Derby-Bilanz weiter auf: 21 Punkte und 17:4 Tore aus den letzten 9 Duellen
  • Ausgerechnet an seinem 29. Geburtstag war Thun-Goalie Guillaume Faivre der Pechvogel
  • Nach 2 Siegen in der Rückrunde blieb Thun diesmal blass – bis zur Schlussphase

Es war nicht der grosse Befreiungsschlag für YB. Aber es war nach einem dürftigen Start aus der Winterpause mit lediglich 2 Punkten wieder einmal ein positives Signal. Und das 2:1 im Stade de Suisse für die Hausherren sorgte zudem für Genugtuung. Denn die «Gelb-Schwarzen» untermauerten dadurch ihre Position als Nummer 1 im Kanton.

Kubo: Zuerst abgeklärt, dann fahrlässig

Gegen limitierte Berner Oberländer (der Ausfall von Captain Dennis Hediger wog schwer) zeigten sich die Young Boys phasenweise druckvoll, traten variantenreich und dominant auf. Obwohl der Schwung nach dem Seitenwechsel abgeebbt war, erhöhte Yuya Kubo in der 63. Minute auf 2:0. Der Japaner hätte kurz darauf das 3:0 auf dem Fuss gehabt, konnte aber nicht nachlegen – und erwies seinen Farben damit einen Bärendienst.

Yuya Kubo rutscht auf dem Rasen aus.
Legende: Yuya Kubo Auch weil der Japaner eine Grosschance vergab, wurde es doch noch spannend. Keystone

Das Team von Trainer Jeff Saibene, zuletzt in St. Gallen und gegen Lugano (Siegestore in der 94. bzw. 92. Minute) für seine Schlussoffensive gefürchtet, sorgte nämlich nochmals für Spannung. Nach 2 Paraden Yvon Mvogos verkürzte Remo Buess per Elfmeter auf 2:1 – doch das Aufbäumen kam zu spät.

Hoarau: Den Weg geebnet

Schon ab der 19. Minute hatte der FC Thun in Rücklage gelegen. Im Anschluss an einen Corner prallte Torhüter und Geburtstagskind Guillaume Faivre mit dem heranstürmenden Kubo zusammen. Den fälligen Foul-Elfmeter verwertete Guillaume Hoarau trocken.

Sendebezug: Radio SRF 1, Live-Einschaltungen, 20.02.2016, ab 18:00 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco , Spiez
    Wieso "beginnt" der FC Thun erst nach 70 Minuten mit dem Fussballspielen (hab's NICHT live gesehen, laut TV Bericht)?! Dieses YB wäre letzlich zu schlagen gewesen. Mvogo WIEDER mit Super-Paraden. Penaltys die gegeben wurden, zumindest fragwürdig. Wenig Zuschauer (Wetter hin oder her)... schade für ein Derby.
  • Kommentar von Lucas Rossier , Biel
    30'000 Zuschauer im August: Vielleicht lag es ja auch daran, dass die Tickets im August zum Jubliläumsspiel des Stade de Suisse nur 10.- kosteten?
  • Kommentar von Remo Nydegger , Zürich
    Einmal mehr peinlich von Yb. Trotz einem 6x grösseren Budget als Thun brauchen sie noch zusätzlich die Hilfe des Schiedsrichters.