«Es macht mich schon stolz», sagt Mario Frick. Noch nie zuvor war ein Trainer in Luzern auf Stufe Super League länger angestellt als der Liechtensteiner. «Das ist absolut aussergewöhnlich. Ich bin der einzige, der seinen Vertrag erfüllt hat. Das ist schon ein Leistungsausweis. Das hilft mir hoffentlich bei der nächsten Station», so der 51-Jährige.
Es fallen noch so viele Entscheidungen in den verschiedenen Ligen über das Wochenende. Ich bin komplett entspannt.
Nach viereinhalb Jahren in der Innerschweiz ist nun das Ende der Zusammenarbeit gekommen. «Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Trainer und ein Klub nach so vielen Jahren im Frieden auseinandergehen», sagt Frick.
Trotz gegenseitiger Wertschätzung sei das Timing nun nahezu perfekt für einen Abgang, findet Frick. «Veränderung ist immer wichtig im Leben», so der Rekord-Nationalspieler Liechtensteins.
Fehlende Konstanz
Auf seine Zeit in Luzern blickt Frick mit gemischten Gefühlen zurück. «Es war ein Auf und Ab», sagt er, die Konstanz habe gefehlt, «das muss man ganz klar sagen». Aber der Austausch mit dem Klub und den Fans sei immer toll gewesen.
Was nun folgt, sei noch offen, so Frick. «Es fallen noch so viele Entscheidungen in den verschiedenen Ligen über das Wochenende. Ich bin komplett entspannt und mache mir keine Sorgen.»
Der Kreis schliesst sich
Fest steht auf jeden Fall, dass Fricks Zeit mit Luzern am Samstag in Winterthur zu Ende geht. Für Frick schliesst sich ein Kreis, schliesslich sei sein letztes Spiel als Vaduz-Trainer ebenfalls auf der Schützenwiese gewesen. Der Abstieg der Eulachstädter tue ihm «extrem leid. Winterthur war ein Klub, der die Liga extrem bereichert hat».
Gastgeschenke dürfe «Winti» indes nicht erwarten. «Wir wollen dort gewinnen», gibt Frick die Marschrichtung vor. Es gelte, einen «Superabschluss» zu machen. So dürfte auch Frick der Abschied am Ende ein bisschen leichter fallen.