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Zusammenfassung Lugano - Luzern
Aus Sport-Clip vom 19.09.2020.
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Zum Saisonauftakt Trotz 20-minütiger Unterzahl: Lugano besiegt Luzern

  • Lugano gewinnt zum Auftakt der neuen Super-League-Saison zuhause gegen Luzern mit 2:1.
  • Die beiden Tore für Lugano erzielen Alexander Gerndt (20.) und Mattia Bottani (32.)
  • Luzern kommt erst nach der roten Karte gegen Christopher Lungoyi (69.) besser auf und gelangt durch ein Eigentor von Miroslav Covilo zum späten Ehrentreffer (92).
  • Im 2. Spiel des Abends besiegt YB den FCZ mit 2:1.

Hätte, wäre, wenn – das mag sich beim FC Luzern nach dem Saisonauftakt in Lugano manch einer fragen. Denn im Tessin wurde den «Leuchten» nach 13 Minuten und nach einer Intervention von Lugano-Goalie Sebastian Osigwe an Ibrahima Ndiaye zunächst ein Penalty zugesprochen. Doch Schiedsrichter Sandro Schärer nahm den Entscheid nach VAR-Konsultation wieder zurück – und brachte den FCL damit aus der Spur.

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Schärer nimmt FCL-Penalty nach VAR-Intervention zurück
Aus Sport-Clip vom 19.09.2020.
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Gerndt und Bottani entscheiden das Spiel

Denn fortan kamen die Innerschweizer kaum mehr zu nennenswerten Chancen, während Lugano auf der Gegenseite Zählbares erzielte:

  • 20. Minute: Alexander Gerndt wird von der Luzerner Defensive nicht angegriffen und zieht aus grosser Distanz ab. FCL-Ersatzgoalie David Zibung (Stammtorwart Marius Müller fehlte wegen der anstehenden Geburt seines Kindes) sieht nicht gut aus (s. Video oben).
  • 32. Minute: Nach schönem Durchspiel trifft Mattia Bottani aus kurzer Distanz überlegt zum 2:0.

Damit war die Vorentscheidung gefallen – so schien es. Doch nach einem groben Einsteigen des eben erst eingewechselten Christopher Lungoyi (69.) sah der 20-Jährige glatt Rot. Luzern kam so noch einmal auf, konnte sich jedoch kaum gefährliche Chancen erspielen.

Die beste entschärfte Osigwe, der den verletzten Noam Baumann gut vertrat. Der 26-Jährige lenkte bei seiner Super-League-Premiere einen Weitschuss von Silvan Sidler an den Pfosten. Erst in der 2. von 3 Nachspielminuten landete ein Ball im Lugano-Tor; Miroslav Covilo hatte unglücklich ins eigene Tor geköpfelt.

Für Lugano geht es am nächsten Wochenende mit einem Auswärtsspiel gegen den FC Zürich weiter. Luzern muss zuhause gegen Aufsteiger Lausanne punkten.

Radio SRF 3, Bulletin von 20:00 Uhr, 19.09.2020;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Tja,Luzern wird seit letzter Saison über bewertet, hat einfach nicht das Potential um die ersten 6 Plätze mit zu spielen. Ist schon seit Jahren so...Anspruch und Realität klaffen weit auseinander. Liegt nicht an Celestini sondern dem Management und speziell dem Sportchef, fehlende Professionalität, schaffen es nicht so wie St.Gallen, Servette das richtig zu machen....Provinzclub ist Luzern und wird es bleiben.
  • Kommentar von Werner Sägesser  (WeSä)
    Bei aller Wertschätzung für ihn: aber Zibung gehört einfach seit Jahren nicht mehr ins Tor. Keiner kassiert mehr Weitschusstore. Da werden schon seit Jahren Loyalität, Sympathie und Dankbarkeit mit sportlicher Qualität verwechselt.
  • Kommentar von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
    So ist Celestini nicht mehr lange Trainer. Bei allem Respekt, aber mit Pasci Schürpf in der Spitze ist es einfach schwer Tore zu schiessen. Selbst gegen Lugano. Wenn Margiotta wirklich gehen sollte, hat der FCL keinen Mittelstürmer mehr... was wursteln die da wieder?