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Vor Test mit Schweden Dänisches Corona-Chaos: «Sagt die Sch..... ab!»

Trotz zahlreicher Absenzen soll Dänemark am Mittwoch gegen Schweden testen. Sportlich gesehen eine Farce.

Die Routiniers Thomas Delaney und Jens Stryger Larsen.
Legende: Nehmen das Chaos scheinbar gelassen Die dänischen Routiniers Thomas Delaney und Jens Stryger Larsen. Keystone

Dänemark muss wegen der Corona-Pandemie auf Chefcoach Kasper Hjulmand und insgesamt 20 (!) Nationalspieler verzichten – und soll trotzdem gegen Schweden spielen. Dem nördlichen Nachbarn fehlen Trainer Janne Andersson und 5 Profis.

«Das einzig Richtige wäre, die ganze Sch..... abzusagen», schrieb der schwedische Expressen. Das dänische Ekstrabladet berichtete von einer «Corona-Hölle» und sieht die Nationalmannschaft «in Trümmern» liegen.

Ohne England-Legionäre

«Es ist ärgerlich für die Mannschaft», sagte Hjulmand. Wegen der vielen Ausfälle hatte der dänische Verband insgesamt 18 Spieler nachnominiert, darunter 6 Neulinge.

Die ersten Neu-Berufungen waren auch notwendig, weil die britische Regierung eine zweiwöchige Quarantäne angekündigt hatte für Spieler, die aus Dänemark zurückkehren. Daher konnten die 7 nominierten dänischen England-Legionäre ebenso wenig anreisen wie die 5 der Schweden.

Ist das Spiel überhaupt noch vertretbar? «Klar», sagte der Dortmunder Thomas Delaney, die Neuen würden «ihren rechten Arm geben», um dabei zu sein.

Video
Archiv: Nullnummer gegen England für Dänen in der Nations League
Aus Sport-Clip vom 08.09.2020.
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9 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Ganz Europa hat zum Teil immer noch steigende Corona Fallzahlen und steht vor grossen Problemen aber der Sport meint wieder einmal wichtiger zu sein als der gesunde Menschenverstand und will mit dem Kopf durch die Wand!
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  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Sorry, aber halb Europa ist in einem "Lockdown" nur der Profisport nicht. Für diesen werden unnötig viele Corona-Resourcen verbraucht, die dann dem "kleinen" Mann von der Strasse fehlen.
    Sind die was besseres? Oder geht es um "Brot und Spiele" wie bei den alten Römern?
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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    "Unnötige Kontakte vermeiden" - ist seit März das oberste Gebot. Aber weil unsere Spass- und Party-Gesellschaft auf so lebenswichtige Dinge wie Fussballspiele, Nachtclubbesuche oder Kurzurlaube nicht mal 1-2 Monate verzichten kann, fahren wir lieber die ganze Wirtschaft an die Wand und zögern "die ganze Sch..." unendlich hinaus. Im Juni/Juli hatten wir alles im Griff - wir wüssten wie es geht. Einfach umsetzen bitte.
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    1. Antwort von Armin Meile  (MrMele)
      Eine etwas naive Sicht "Im Juni/Juli hatten wir es im Griff": Wer sich nur schon rudimentär mit viralen Infekten (speziell der Atemwege) beschäftigt, dem ist klar, dass sie in der kalten Jahreshälfte ganz einfach vermehrt auftreten - klimabedingt. Und was die dauernden Positivtests der Profisportler anbelangt: Kaum einer erkrankt ernsthaft, damit wird weder das Gesundheitssystem überlastet noch die Wirtschaft an die Wand gefahren. Dafür sorgen andere Elemente des ganzen Pandemie-Managements.
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    2. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      Ja, Meile, das mit der Kälte ist schon klar (und richtig) aber die aktuellen Infektionszahlen allein mit der Kälte zu begründen ist auch ein Scherz. Und ja, die Sportler selbst sind nicht die grössten Treiber der Pandemie obwohl die Geschichte mit den Blasen bei den Wechseln zwischen Familienblase, Vereinsblase, Nationalteamblase und anderen Kontakten schon ad absurdum geführt wird.
      Es geht mir darum, dass diese Anlässe unnötige Kontakte sind und trotzdem um jeden Preis durchgedrückt werden.
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    3. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      2/2 Und ja, im Juni/Juli hatten wir die Pandemie tatsächlich soweit im Griff, dass die vorhandenen Fälle mit Track & Trace nachverfolgbar waren. Danach haben wir alle es mit unserer lässig-lockeren Haltung wieder vergeigt. Ich glaube das ist unbestritten. Stand Juni/Juli muss also wieder unser Ziel sein. Es ist machbar und jeder Unternehmen, jeder Wirt und jedes Vereinsmitglied wäre dankbar.
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