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Zusammenfassung Schweiz - Türkei
Aus Sport-Clip vom 20.06.2021.
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3:1 im Showdown gegen Türkei Dank Shaqiri-Doppelpack: Schweiz darf vom Achtelfinal träumen

Ausgerechnet Haris Seferovic und Xherdan Shaqiri: Die beiden vielgescholtenen Offensivspieler waren an der EURO bislang vieles schuldig geblieben. Doch gegen die Türkei zahlten die beiden das Vertrauen von Nati-Coach Vladimir Petkovic zurück:

  • 6. Minute: Über Breel Embolo und Steven Zuber gelangt der Ball an der Strafraumgrenze zu Seferovic. Der Benfica-Söldner zieht trocken mit links ab und trifft flach in die entfernte Torecke; sein erstes Tor an einer EM-Endrunde.
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Die frühe Führung der Schweiz
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  • 26. Minute: Erneut kommt der Ball von Zuber. Shaqiri hat den Ball auf dem eigentlich schwächeren rechten Fuss. Das hält den Liverpool-Akteur aber nicht davon ab, aus 20 Metern abzuziehen und den Ball herrlich in den Winkel zu hämmern.

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Shaqiris Supertreffer zum 2:0
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  • 68. Minute: Wieder Zuber, wieder Shaqiri: Der Frankfurt-Söldner spielt einen perfekten Ball in die Mitte, wo Shaqiri wuchtig zum 3:1 einnetzt.

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Shaqiri erhöht auf 3:1
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Dabei ist es nicht so gewesen, dass Petkovic keine Wechsel in der Startelf vorgenommen hätte. Zuber und Silvan Widmer erhielten den Vorzug gegenüber Fabian Schär und Kevin Mbabu. Vor allem die Hereinnahme von Zuber erwies sich mit seinen 3 Torvorlagen als Glücksgriff.

Schweiz betreibt Chancenwucher

Obwohl sich die Schweiz ab der 6. Minute stets in Führung sah, war ihr auch im 3. Gruppenspiel kein ruhiger Abend vergönnt. Hauptgrund dafür war aber nicht etwa der Verfall in Passivität wie im Spiel gegen Wales, sondern der Chancenwucher.

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Die Live-Highlights bei Schweiz - Türkei
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Allein Shaqiri hätte das Skore noch zweimal in die Höhe schrauben müssen (28./57). Auch Embolo, Zuber und Seferovic vergaben aus günstigen Positionen. Und Captain Granit Xhaka traf mittels Freistoss nur den Pfosten (77.).

Türken bleiben hartnäckig und gefährlich

Die Türken ihrerseits gaben sich nie auf und griffen von Anfang an unverdrossen an. Bereits in den ersten 4 Minuten war das Team von Senol Günes zu 5 Torschüssen gekommen. Bis zum Schlusspfiff kamen in diesem Offensivspektakel 16 weitere dazu (bei 22 Abschlüssen der Schweiz).

Der frischgebackene Vater Yann Sommer musste gleich mehrfach in höchster Not eingreifen. Allein in der 1. Halbzeit zeigte der Nati-Schlussmann 4 starke Paraden. In der 62. Minute war dann auch Sommer machtlos, als Irvan Can Kahveci herrlich aus der Distanz zum 1:2 traf und die Spannung zurückbrachte.

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Yann Sommers wichtige Paraden im Türkei-Spiel
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Türken als die grosse Enttäuschung

Doch am Ende sollte sich dies nur als Ehrentreffer für die Türken herausstellen, die zwar die Null in Sachen Tore tilgen konnten, aber mit null Punkten als eine der grössten Enttäuschungen an der EURO nach Hause reisen müssen.

Die Schweizer hingegen zeigten nach den wenig überzeugenden Auftritten gegen Wales und Italien eine Reaktion und dürfen vom Achtelfinal träumen, müssen nun aber warten, wie in den anderen Gruppen gespielt wird. Als Dritter der Gruppe A können sie auf den Sieger der Gruppen B, F und E treffen.

So geht es weiter

Die Schweiz reist am Montag zurück nach Rom und wird dort ihr «Basis-Trainingscamp» beziehen. Dann ist das lange Warten angesagt. Es könnte bis zum letzten Gruppen-Spieltag am Mittwoch dauern, ehe feststeht, ob die Schweiz an der K.o.-Phase teilnehmen kann.

SRF zwei, sportlive, 20.06.2021, 17:00 Uhr;

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170 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Vetterli  (KlingWe)
    Matchwinner sollen immer Stürmer sein?
    Weshalb nicht der Passgeber, den ohne sauberes Zuspiel kein Torschuss. Also doch Zuber?
    Vergessen wir nicht den Torwart, der solche sehenswert verhindert. Oder doch ein Mittelfeldspieler der auch noch seine Spielintelligenz einbringt.
    Mir ist das Herausheben eines Einzelnen bei einer Mannschaftsportart nicht geheuer. Man züchtet Stare, die von so vielem (Dritten) abhängig sind.
  • Kommentar von Peter Holzer  (Peter Holzer)
    Wenn ich die Kommentare hier lese frage ich mich ernsthaft, ob sich viele Schweizer überhaupt noch bewusst sind, dass es sich hier um ein (Fussball)Spiel handelt?

    Zuschauen, Spass haben oder einfach abschalten und anderweitig beschäftigen.

    Ja, die Spieler verdienen in ihren Klubs viel (nicht in der Nati), aber bezahlen wir das von unserem eigenen Geld? Darf ein Spieler nicht zum Coiffeur wann immer er will? Muss man ernsthaft singen können um Fussball zu spielen?

    Fragen über Fragen
  • Kommentar von Ruedi Selig  (RuediS)
    Einzelne Kommentare in diesem Forum sind ja wirklich besorgniserregend.. Als Schweizer zu „hoffen“, dass die Schweiz nicht weiterkommt, ist wahrhaftig erbärmlich.. Da beginnt doch die ganze Misere der fehlenden positiven Einstellung! Einmal mehr zeigen uns die Deutschen, was es heisst, hinter der Elf zu stehen! Aber nein, sogenannte Schweizer „Fans“ machen lieber die Faust im Sack und dissen nur noch! Armselig und charakterlos!
    1. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      Sehe ich auch so wie Sie.
      Zu viele sind zu negativ eingestellt. Woran liegt das?
    2. Antwort von marc rist  (mcrist)
      @RS: Das Problem stellt sich in Deutschland anders. Der Fussball geniesst dort einen masslos überrissenen Stellenwert. Seien wir froh, dass dem hierzulande nicht so ist.
    3. Antwort von Ruedi Selig  (RuediS)
      @mcrist
      Erfolge feiern ohne grossen Stellenwert? Ja genau.. Aber immer schön neidisch auf die Deutschen schauen..
    4. Antwort von Ruedi Selig  (RuediS)
      @mcrist
      Ich weiss, was Sie meinen. Allerdings kritisiere ich nicht den mangelnden Stellenwert, sondern die Einstellung gewisser Schwätzer in diesem Forum!
    5. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Ob die "Schweiz" weiterkommt oder nicht ist mir egal. Zudem ist es nicht die "Schweiz" denn die "Schweiz" ist keine Person. Es sind Fussballer mit einem Schweizerpass und allenfalls noch weiteren Pässen. Sollen sie Fussballspielen wenn sie wollen, aber ich lasse mir nicht befehlen weil sie sich Schweizer nennen Hurrah zu schreien. Dasselbe gilt übrigens auch bei anderen Sportarten.
    6. Antwort von Ruedi Selig  (RuediS)
      @wmatz
      Sie sollen sich gar nichts befehlen lassen. Aber vor allem sollen Sie dann das nörgeln und Krummeckern lassen. Und zwar auf dem Buckel von ehemals ausländischen Staatsangehörigen. Willkommen im 21. Jahrhundert! Die Schweiz war schon immer ein Land der Einwanderer, das soll man endlich akzeptieren..
    7. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Ruedi Selig, habe ich gemeckert? Habe ich etwas gegen Ausländer gesagt, Ich habe lediglich festgestellt, dass entgegen der Meinung vieler "die ganze Schweiz müsse begeistert sein" sehr vielen Einwohnern Fussball egal sein kann. Wenn Sie sich freuen, für Sie umso besser.