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Die Nati disloziert nach Bukarest zum Rendezvous mit Frankreich
Aus Sport-Clip vom 25.06.2021.
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Das sagt Frankreichs Presse L'Equipe: «Shaqiri ist die grösste Bedrohung»

Gegner Frankreich ist in den Schweizer Medien omnipräsent. Aber wie ist es eigentlich umgekehrt?

Wenn am Montag (21 Uhr) in Bukarest der Anpfiff zwischen der Schweiz und Frankreich erfolgt, sind die Rollen klar verteilt: hier Aussenseiter Schweiz, dort Weltmeister Frankreich mit seiner Superstar-Equipe rund um Antoine Griezmann, Paul Pogba und Kylian Mbappé.

Im Fokus der Berichterstattung: das eigene Team

Und was schreibt die französische Presse zum kommenden Gegner? Ein Blick in die Medien des Nachbarlandes zeigt, dass sich die Franzosen 3 Tage vor dem Kräftemessen fast ausnahmslos mit dem eigenen Team beschäftigen. Im Fokus stehen die angeschlagenen Spieler.

Kaum ein Pressetitel dagegen rückt die Schweiz in den Mittelpunkt. Lediglich die L'Equipe widmet dem Gegner einen Beitrag. Immerhin, ist sie doch die grösste und wichtigste Sportzeitschrift des Landes.

Die L'Equipe betont, dass man den Gegner sicher nicht unterschätzen werde. Schliesslich habe man bei der EM 2016 «nur» 0:0 gegen die Schweiz gespielt – und die Schweizer Mannschaft habe sich weiterentwickelt. So habe Vladimir Petkovic nach der WM 2018 von einem 4-2-3-1 auf ein 3-4-1-2 umgestellt mit der Folge, dass das Zentrum extrem eng gemacht werde.

Xherdan Shaqiri beim Torschuss
Legende: Hat eine beeindruckende Bilanz bei grossen Turnieren Xherdan Shaqiri. Keystone

Xhaka und Shaqiri sind entscheidend

Die L'Equipe hat auch zwei Schlüsselspieler der Nati ausgemacht: Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Shaqiri sei die «grösste Bedrohung», weil er viele Tore vorbereite, aber auch selber erziele. Es wird auf Shaqiris Bilanz verwiesen: In 15 Spielen bei grossen Turnieren war Shaqiri zehnmal entscheidend beteiligt (7 Tore, 3 Assists).

«Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft» aber sei Granit Xhaka. Er verteile die Bälle auf die Aussenpositionen, von wo sie dann gefährlich vors Tor gebracht werden. Namentlich erwähnt wird Steven Zuber, der von der Aussenposition 3 Assists gegen die Türkei hat sammeln können.

Die L'Equipe nennt weitere Spieler, auf die geachtet werden sollte: Haris Seferovic (beweglich), Breel Embolo (gefährlich) und Manuel Akanji, wenn er in der Offensive agiert.

Bei allem Respekt verweist aber auch die L'Equipe auf die klare Rollenverteilung vor der Partie. Schliesslich habe die Schweiz Frankreich seit dem 27. Mai 1992 (2:1, Freundschaftsspiel) nicht mehr besiegen können.

SRF zwei, sportlive, 23.06.2021, 20:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    @Casutt
    ... und was, wenn doch? Dann haben Sie einen Volltreffer gelandet und schreiben dann mit Bestimmtheit eine gewisse Zeit nicht mehr auf dieser Plattform!
    Warum immer so NEGATIV??? Das Spiel dauert 90 Min. vielleicht auch 120Min. oder noch länger...!
    Also... der Ball ist rund und mit etwas Glück kann vieles passieren..! Deshalb stehen wir hinter unserer Nati und drücken alle Daumen die wir zur Verfügung! „HOPP SCHWIIZ“-„ALLEZ SUISSE“-FORZA SVIZZERA“! „Nur so gaht‘s, nöd anderscht..!“
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Genau! Glauben wir daran! HOPP SCHWIIZ!
  • Kommentar von Thomas Widmer  (Thomy19)
    Bitte liebe Nativerteidiger
    Wenn ihr/wir ohne Gegentor bleiben wollen, dann greift diese Stürmer auch an, anstatt nur passiv zuzuschauen. Viele Gegentore lassen sich verhindern, wenn ihr konsequent auf den Ballführenden zugeht!
    Hopp Schwiiz
  • Kommentar von Christian Casutt  (Christian_C_57)
    Für praktisch jeden Gegner der Schweiz ist die Schweiz in der Wahrnehmung ein Traumlos. Auch wenn vor einem Spiel die üblichen Platitüden kommuniziert werden („Wir haben Respekt von der Schweiz“, „gut organisierter Gegner“, blablabla), so hatte ich noch nie (!) den Eindruck, dass ein Gegner der Schweiz an einem Turnier lieber gegen eine andere Mannschaft spielen würde. Alle sind mega happy, gegen uns spielen zu dürfen. Solange wir keinen grossen Exploit an einem Turnier schaffen, bleibt das so.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Was die Nati erreicht hat ist Grossartig. Sie gehört mit wenigen anderen Nationen zu einem kleinen Kreis, der in den vergangenen Turnieren immer den Achtelfinal erreicht hat. Deutschland, Brasilien, Italien und weitere grosse Nationen gehören nicht dazu. Deutschland hat 1,8 Millionen lizenzierte Spieler, die Schweiz rund 280'000. Petkovic hat unserer Nati Stabilität gebracht. Ein Wunder oder ein Exploit sind toll, kann man aber nicht erwarten.
    2. Antwort von Armin Meile  (MrMele)
      Es ist nicht ganz fair, die CH-Schwäche bei K.O.-Spielen vor dem Duell mit dem wohl bestbesetzten Team + Weltmeister Frankreich derart auszukosten und danach bei normalem Ausgang zu sagen: "Seht, sie haben es wieder nicht geschafft! Ich wusste es!" Man muss differenzieren: 2014 (ARG) und 2016 (POL) hat das Team würdige Leistungen gebracht. Miserabel hingegen die Auftritte 2006 (UKR) und 2018 (SWE) - keine Diskussion. Jetzt ist 2021: HOPP SCHWIIZ für ein Spiel, wo der 'Kleine' nur gewinnen kann!