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Von Alaba bis Salah: Diese Topcracks bleiben der WM in Katar fern
Aus Sport-Clip vom 30.03.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 37 Sekunden.
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Grosse Abwesende in Katar Diese Stars sind an der WM zum Zuschauen verdammt

Wenn die WM in Katar am 21. November lanciert wird, werden einige der internationalen Topcracks fehlen.

29 der 32 WM-Teilnehmer stehen bereits fest, der wichtigste Fussball-Event der Welt nimmt langsam aber sicher Form an. Weil sich die allermeisten Top-Nationen erfolgreich durch ihre jeweiligen Qualifikationen gekämpft haben, reist der Grossteil der internationalen Topspieler im kommenden November nach Katar.

Es hat jedoch auch den einen oder anderen Topcrack erwischt, der mit seinem Nationalteam überraschend oder weniger überraschend auf der Strecke blieb. Eine Auswahl der grössten Abwesenden:

  • Erling Haaland: Der gefragteste Mittelstürmer der Welt muss mindestens 4 weitere Jahre auf seine erste WM warten. Norwegen kam in einer Quali-Gruppe mit den Niederlanden und der Türkei nicht über Rang 3 hinaus. Auch über die Nations League bot sich den Skandinaviern keine Hintertür. Dies lag womöglich auch am Umstand, dass Haaland die letzten 4 Quali-Partien verletzt verpasste.
  • Mohamed Salah: Viel bitterer kann man eine WM eigentlich nicht verpassen. Im entscheidenden Spiel gegen den Senegal kommt es zum Elfmeterschiessen. Liverpool-Torgarant Salah verschiesst seinen Penalty genauso wie zwei seiner Mitspieler, die «Pharaonen» müssen ihren WM-Traum begraben. Für viel Diskussionsstoff sorgten die irregulären und bizarren Verhältnisse aufgrund der Laserpointer.
  • Gianluigi Donnarumma: Den ganz grossen Starspieler haben die Italiener, die an der EM vor allem im Kollektiv glänzten, nicht in ihren Reihen. Und doch werden Donnarumma, Leonardo Bonucci, Marco Verratti und wie sie alle heissen in Katar fehlen. Mit Donnarumma verpasst immerhin der Welttorhüter 2021 (Jaschin-Trophäe) das Stelldichein in der Wüste.
  • Zlatan Ibrahimovic: «Ich werde so lange weitermachen, wie ich kann», stellte der schwedische Altmeister nach der Playoff-Niederlage der Skandinavier gegen Polen klar. Dennoch scheint es eher unwahrscheinlich, dass der 40-jährige Ibrahimovic in 4 Jahren bei der WM in Kanada, den USA und Mexiko – sofern sich Schweden qualifiziert – noch dabei sein wird. Den Altersrekord hätte «Ibra» jedoch auch bei einer Teilnahme 2026 noch nicht geknackt. Der ägyptische Goalie Essam El-Hadary (Ex-Sion) war 2018 in Russland mit 45 Jahren und 161 Tagen an der WM-Endrunde mit von der Partie.
  • David Alaba: Genau wie bei Norwegen liegt auch die letzte WM-Teilnahme von Österreich 24 Jahre zurück. Daraus werden mit Sicherheit nun 28 Jahre, nachdem der Schweizer Nachbar in den Playoff-Halbfinals an Wales gescheitert ist (1:2). Auf Klubebene hat Alaba international fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Eine WM mit seinem Land bleibt dem langjährigen Bayern-Star und heutigen Real-Akteur jedoch einmal mehr verwehrt.

Katar 22: Die qualifizierten Teams

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Europa (12/13): Schweiz, Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, Serbien, Spanien, England, Niederlande, Polen, Portugal.

Asien (5/5,5):
Katar (Gastgeber), Iran, Südkorea, Japan, Saudi-Arabien.

Südamerika (4/4,5)
: Brasilien, Argentinien, Uruguay, Ecuador.

Afrika (5/5):
Ghana, Marokko, Senegal, Tunesien, Kamerun.

Nord-, Mittelamerika und Karibik (1/3,5): Kanada.

Ozeanien (0/0,5):


Asien und Südamerika (Peru) machen im Juni in Katar in einem interkontinentalen Duell einen weiteren Teilnehmer aus. Selbiges gilt für die CONCACAF (Nord-, Mittelamerika und Karibik) und Ozeanien.

Radio SRF 3, Morgenbulletin, 25.03.22, 06:15 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Emil Schönbächler  (E. Schönbächler, Einsiedeln)
    Auf Norwegen kann ich gut verzichten. Man soll ja nicht vorverurteilen. Aber gerade in Sachen Doping (Wintersport, Leichtathletik) sind die Nordländer vermutlich keine Musterknaben...
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Ich wünsche mir, dass diese WM für die Veranstalter ein totales Desaster wird! Aber Millionen von Fußball-Fans werden bestimmt brav vor der Glotze hocken.
    1. Antwort von Chuck Müller  (Chuck)
      ja werde ich
  • Kommentar von Georg Fischer  (SGF)
    Bin gespannt ob und wie die FIFA auf die Vorkommnisse in Senegal reagiert. Dass Spieler ständig mit Laserpointer attackiert werden,wohl wissend welche gravierende Augenschäden dies anrichten kann,ist nicht akzeptabel. Das Spiel sollte an einem neutralen Ort wiederholt werden.