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WM-Playoffs: Round-up Türkei beendet Kosovos WM-Träume – Schweden nimmt Revanche

Kosovo – Türkei 0:1

Für die Fans beider Lager stellte das finale Playoff-Spiel zwischen dem Kosovo und der Türkei die Chance dar, eine lange Sehnsucht nach einer WM-Teilnahme zu stillen. Die Kosovaren – erst seit 2016 Fifa- und Uefa-Mitglied – wollten erstmals überhaupt an eine Endrunde, die Türken eine Durststrecke von 24 Jahren beenden. Erwartet intensiv ging es in Pristina zu und her.

Die favorisierten Türken hielten den Ball während der gesamten Partie öfter in den eigenen Reihen. In Halbzeit 1 hatte jedoch das Heimteam die gefährlichste Chance. Goalie Ugurcan Cakir lenkte einen Abschluss Fisnik Asllanis (29.) gerade noch an die Latte. Nach dem Seitenwechsel war es dann die Türkei, die in Führung ging. In der 53. Minute lenkte Kerem Aktürkoglu einen Schuss Orkun Kökcus noch leicht zum 1:0 ab.

In der Schlussphase warfen die Kosovaren noch einmal alles nach vorne. Das ersehnte Tor wollte ihnen aber nicht mehr gelingen. Die Türkei brachte den Sieg über die Zeit und freute sich über die erste WM-Teilnahme seit 2002. Dort bekommt es die Türkei in der Gruppe D mit Gastgeber USA, Paraguay und Australien zu tun.

Schweden – Polen 3:2

Vor fast exakt vier Jahren hatte Schweden das finale Playoff-Spiel gegen Polen verloren und damit die WM in Katar verpasst. Heuer standen sich die beiden Nationen wieder im Final um die Endrunde gegenüber – diesmal mit dem besseren Ende für die Skandinavier. Viktor Gyökeres avancierte in der 88. Minute zum schwedischen Helden. Der Stürmer erzielte nach einem Abpraller vom Pfosten den goldenen Treffer.

Zuvor war Schweden schon zweimal in Führung gegangen. Beide Male konnten die eigentlich gefährlicheren Polen aber ausgleichen. Nach Anthony Elangas Führungstor (20.) traf Nicola Zalewski (33.) mit einem nicht ganz unhaltbaren Schuss zunächst zum 1:1. Und nach Gustaf Lagerbielkes Kopfballtor zum 2:1 war es nach der Pause Karol Swiderski, der neuerlich ausglich.

Ihre spielerischen Vorteile konnten die Gäste aber nie in ein Führungstor ummünzen. So waren es am Schluss die Schweden, die über das WM-Ticket jubeln durften. Am Turnier in Übersee treffen die Skandinavier in der Gruppe F auf die Niederlande, Japan und Tunesien.

Tschechien – Dänemark 3:1 n.P., 2:2 nach 120 Minuten

Tschechien hat sich erstmals seit 2006 für eine WM-Endrunde qualifiziert. Wie schon am Freitag im Playoff-Halbfinal gegen Irland setzte sich das Team von Ivan Hasek im Elfmeterschiessen durch. Vom Punkt konnten gleich 3 von 4 Dänen ihren Penalty nicht verwerten, während 3 von 4 Tschechen erfolgreich waren.

Nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Tschechien – ab der 3. Minute in Führung – musste in der 72. Minute den Ausgleich hinnehmen. Auch in der Verlängerung schlug Tschechien zuerst zu. Daniel Högh traf in der 111. Minute aber zum 2:2 für die Dänen, die über das ganze Spiel gesehen die bessere Mannschaft gewesen waren. Doch sie konnten den Siegtreffer in den verbleibenden Minuten nicht mehr herbeiführen. Und im Penaltyschiessen versagten ihnen die Nerven.

Resultate

SRF zwei, sportlive, 31.03.2026, 20:15 Uhr ; 

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