Zum Inhalt springen

Header

Video
Semenya beim Bundesgericht abgeblitzt
Aus Sport-Clip vom 08.09.2020.
abspielen
Inhalt

Beschwerde abgewiesen Semenya scheitert erneut vor dem Bundesgericht

Caster Semenya wehrt sich erfolglos gegen die Testosteron-Regel in der Leichtathletik.

Das Schweizerische Bundesgericht hat die Klagen von Caster Semenya und dem südafrikanischen Leichtathletik-Verband ASA gegen den Internationalen Sportgerichtshof TAS abgewiesen. Semenya machte im Wesentlichen eine Verletzung des Diskriminierungsverbots geltend.

Der Internationale Leichtathletik-Verband IAAF hat im April 2018 ein Reglement erlassen, welches von den betroffenen Athletinnen verlangt, ihren Testosteronspiegel während 6 Monaten vor einem Wettkampf unter einen bestimmten Wert zu senken.

Die Fairness beim sportlichen Wettkampf ist ein legitimes Anliegen und bildet ein zentrales Prinzip des Sports.
Autor: Schweizerisches Bundesgericht

Semenya wehrte sich dagegen, woraufhin das TAS festgestellt hat, dass Testosteron den Hauptfaktor für die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Geschlechter in der Leichtathletik darstellt. Die Klage der Südafrikanerin wurde im Juni 2019 abgewiesen, danach wandte sich Semenya an das Bundesgericht.

Das Bundesgericht schreibt: «Der Entscheid des TAS ist nicht zu beanstanden. Die Fairness beim sportlichen Wettkampf ist ein legitimes Anliegen und bildet ein zentrales Prinzip des Sports. Sie stellt eine der Säulen dar, auf welcher der Wettkampf beruht.»

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Wiederhole mikh. Kaster Semenya ist eine Frau mit einem x zuviel an Khromsomen. Ikh war Vormund solh einer Person und weiss wie shwer das Leben für solhe Menschen ist. Dass niht einmal die Sexualpraxis klappt, ist hart und frustriert diese Menschen sehr. Ih verstehe das Bundesgericht nicht. Kenne einige solhe Menschen und akzeptiere Sie wie sie sind. Diese Menschen gibt es in Asien Afrika Europa Amerika überall. Früher versteckte man solKhe Menschen vor der Öffentlichkeit.
  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    Der Sport wird immer schizophrener! Auf der einen Seite soll man möglichst schnell, hoch, weit, stark sein. Auf der anderen Seite ist (fast) alles verboten, was einen schneller, höher, weiter, stärker macht: Pharmazeutische Mittel (teilweise zu Recht: Doping), aber auch ausrüstungstechnische Mittel (Schwimm- oder Skisprung-Anzüge).

    Und ist jemand durch eine natürliche Anomalie besonders schnell, hoch, weit, stark, muss künstlich(!) der "Normalzustand" wieder hergestellt werden. Absurd!
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    im Sport geht es um einen fairen Vergleich von Athleten mit ähnlichen Voraussetzungen. Darum gibt es Kategorien (Männer/Frauen, Gewicht, Alter etc.)
    So leid es mir für sie persönlich tut, Semenya bewegt sich nun mal zwischen Frau und Mann - genau so wie ihre sportliche Leistung. Sie bei den Frauen starten zu lassen, ist schlicht eine Verarschung aller Top-Athletinnen. Sie sollte das endlich einsehen.