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IAAF bestätigt Verdacht Russland hat Doping-Daten gefälscht

Die Unabhängige Integritätskommission des IAAF bestätigt, dass Doping-Daten aus dem Moskauer Analyselabor manipuliert wurden.

Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada.
Legende: Droht erneute Sperre Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada. Keystone

David Howman, Präsident der Unabhängigen Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, bestätigte die Manipulation gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. «Wir haben zahlreiche Diskrepanzen zwischen den Daten festgestellt, welche die WADA von einem Whistleblower und im Januar von den Russen erhalten hat», so Howman.

Viele positive Befunde würden fehlen, die im McLaren-Report erwähnt worden seien.

346 Dopingfälle im letzten Jahr

In der internationalen Leichtathletik wurden 2018 insgesamt 346 Dopingfälle behandelt. Dies gab die Unabhängige Integritätskommission des Weltverbandes IAAF bekannt. Gemäss diesem Gremium wurden im letzten Jahr 8489 Dopingproben in 124 Ländern gemacht. 6007 davon wurden ausserhalb der Wettkämpfe entnommen. Etwa die Hälfte der positiven Fälle betrafen Langstreckenläufer.

Erneute Sperre droht

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte die Suspendierung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA im September 2018 aufgehoben. Dies war verbunden mit der Auflage, Doping-Daten und -Proben der Jahre 2012 bis 2015 aus dem Moskauer Labor an die WADA auszuhändigen.

Am Montag hatte die WADA Russland aufgefordert, innerhalb von drei Wochen auf die Manipulationsvorwürfe zu antworten. Der RUSADA droht die erneute Sperre.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    Aber ja, alles in Ordnung... Kann noch jetzt nicht verstehen warum die armen Russen nicht mehr starten dürfen. Wann wird endlich und endgültig durchgegriffen? Logisch sind nicht nur die Russen am Dopen. Aber hier gibt es doch nun eindeutige Beweise. Sobald diese in anderen Ländern vorliegen, muss auch da rigoros durchgegriffen werden! Aber Schwimmerinnen, welche ihre Dopingsperre vor laufender Kamera im Interview mit einer Parkbusse vergleichen dürften hemmungslos gesperrt werden...
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    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Das ist eben alles Unsinn. Es gibt überhaupt keine eindeutigen Beweise. Genau deshalb haben die meisten Verbände (Ski, Rad, Fussball, Eishockey etc.) die russischen Athleten wieder unter ihrer Nationalität starten lassen. Es ist sehr unfair gegenüber der heutigen Generation von russischen Sportlern, die unzählige negative Dopingproben abgeliefert haben, sie einfach aufgrund der Nationalität zu sperren.
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