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An der WM der Leichtathleten Elektronische Pille als Schutz vor Hitzschlag?

Es ist das neue Hilfsmittel, das an der Leichtathletik-WM vor Hitze schützen soll: Eine elektronische Pille, die Körperdaten übermittelt.

Hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze können besonders für Ausdauersportler zum Problem werden.
Legende: Am Boden Hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze können besonders für Ausdauersportler zum Problem werden. imago images

Im Kampf gegen die Hitze an der Leichtathletik-WM (27. September bis 6. Oktober) können die Sportler womöglich auf ein brandneues Hilfsmittel zurückgreifen. Wie die britische Tageszeitung Telegraph berichtet, soll den Athleten in Doha eine elektronische Pille angeboten werden, die sie vor Hitzschlag und Austrocknung schützen kann.

Demnach könne die Kapsel, die nicht grösser als eine herkömmliche medizinische Pille ist, die Körpertemperatur messen und elektronisch Daten übermitteln.

«Es ist absolut sicher»

Sportler müssen die Pille einige Stunden vor ihrem Wettkampf schlucken. Später soll sie über den Magen-Darm-Trakt wieder ausgeschieden werden.

«Mehrere nationale Verbände haben die Pille getestet, und die Resultate waren gut», zitiert der Telegraph eine nicht genannte Quelle aus dem Leichtathletik-Weltverband IAAF. «Es ist absolut sicher.»

Legende: Video Aus dem Archiv: 1 Jahr vor Tokio – zwischen Euphorie und Skepsis abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.07.2019.

Mit Blick nach Tokio

Die Pille wurde vor allem im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio entwickelt. Dort drohen wie in Doha extrem hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    @W. Pip & begulide: Danke für die guten Kommentare! Es ist bedenklich, wie unsere Gesellschaft Schritt für Schritt unmündiger und von Hilfsmitteln abhängig wird. Gesunder Menschenverstand und Intuition scheinen zu verschwinden. Gerade ein Spitzensportler fähig sein, den eigenen Körper einzuschätzen und auf ihn zu hören. Zudem sollten Wettkämpfe an klimatisch gemässigt Orte vergeben werden. Ich betrieb selbst Leistungssport und wusste, wie mein Körper auf welche Belastung (z. B. Hitze) reagiert.
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Wow. Elektronikschrott jetzt eu auch im Abwassersystem. So cool. Hauptsache, nicht mehr selber denken müssen.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wie wäre es mit Logik und "Anpassung" an die Wetterverhältnisse, auch bei den "Spitzen-AthletenInnen" und Wettkämpfen weltweit??
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