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Coleman sichert sich WM-Gold über 100 m
Aus sportaktuell vom 28.09.2019.
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Gatlin wird in Doha Zweiter Coleman lässt der Konkurrenz über 100 m keine Chance

Der US-Amerikaner sichert sich WM-Gold über die 100 m vor Landsmann Justin Gatlin und Andre De Grasse.

Er war als grosser Favorit über 100 m nach Doha gereist – und er hielt dem Druck stand: Christian Coleman. Der US-Amerikaner blieb im Final der Königsdisziplin unangetastet.

Ein schnelles Rennen

In der Jahresweltbestzeit von 9,76 Sekunden distanzierte der 23-Jährige die Konkurrenz deutlich und sicherte sich im zweitschnellsten WM-Final aller Zeiten den grössten Erfolg seiner Karriere. Nach WM-Silber 2017 – hinter seinem Landsmann Justin Gatlin – drehte Coleman den Spiess in Doha um.

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Coleman: «Ich fühle mich geehrt» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 28.09.2019.
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Mit Gatlin (9,89 s), dem WM-Dritten Andre De Grasse (CAN/9,90 s), Akani Simbine (RSA/9,93 s) und Ex-Weltmeister Yohan Blake (JAM/9,97 s) liefen gleich 5 Athleten Zeiten unter 10 Sekunden.

Keine blütenweisse Weste

Der Erfolg Colemans in Doha war zwar erwartet worden – zufrieden sind damit aber längst nicht alle. Denn der 23-Jährige musste vor der WM lange um sein Startrecht zittern, weil er gleich 3 Mal eine Dopingprobe verpasst hatte. Am Ende durfte der Mann aus Atlanta nur wegen eines Verfahrensfehlers doch starten.

Nach Gatlin, der 2017 in London triumphiert hatte, ist Coleman der zweite US-Amerikaner, der über 100 m WM-Gold holt. Und auch der zweite, dessen Ruf nicht untadelig ist. Denn Gatlin, der in Doha mit 37 Jahren noch einmal zu WM-Silber lief, war auch schon wegen Dopings gesperrt.

Geschlagen wurden erneut die Jamaikaner, die zu Zeiten von Usain Bolt den Sprint fast nach Belieben dominierten. Mit Blake lief nur ein Sprinter vom Karibik-Staat im Final mit.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.09.19, 15:50 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Aschwanden  (Masch)
    Eine lebenslange Speere schon beim ersten Verstoss und die Geschichte wäre vom Tisch. Zudem eine Verpflichtung für alle Landesverbände regelmässige Kontrollen durchzuführen.
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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Es wird langsam langweilig, immer mit den gleichen Doping-Geschichten zu kommen. Der Richtige hat diesmal gewonnen, Punkt Schluss. Auch die Leichtathleten werden intensiv kontrolliert und übrigens auch die Radrennfahrer, gegen die auch immer so viel geschrieben wird. Dopingkontrollen kann man verpassen, das geschieht auch mit anderen. Natürlich scheint dreimal viel zu sein, aber dann liegt es auch an denen, die ihn besser informieren sollten. Ich glaube ihm, dass er sauber ist.
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    1. Antwort von Claudio Münger  (Clöidu)
      Würden Sie dass auch schreiben wenn er aus Russland kommen würde?
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  • Kommentar von Reto Blatter  (against mainstream)
    Herzliche Gratulation an die beiden US Athleten. Wären sie aus Jamaika, wo es keine Kontrollen des eigenen Verbandes gibt, würden sie gefeiert. Kommen sie aus der USA, wo die US Dopingbehörden strenge Kontrollen machen, werden sie von unseren Medien verdächtigt. Bolt wurde hochgejubelt und Gatlin wurde fertig gemacht. Mehr Heuchelei ist nicht mehr möglich.
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