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Nach Doping-Ermittlungen US-Sprintstar Coleman: «Fühle mich wie ein Opfer»

Einen Dopingtest könne man so leicht verpassen: Christian Coleman beschwert sich nach den Ermittlungen gegen ihn.

Christian Coleman legt in einem Video seine Gefühlswelt offen.
Legende: «Angegriffen» Christian Coleman legt in einem Video seine Gefühlswelt offen. imago images

Der amerikanische Sprintstar Christian Coleman hat nach Einstellung der Dopingermittlungen die US-Anti-Doping-Agentur heftig kritisiert. «Ich fühlte mich wie ein Opfer, ich fühlte mich angegriffen», sagte der 23-Jährige in einem Video.

In dem 22-minütigen Clip, den er am Mittwoch auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte, führte Coleman aus, wie er ohne böse Absicht 3 Dopingtests verpasst habe.

Die Menschen verstehen nicht, wie leicht es passieren kann, einen Test zu verpassen.
Autor: Christian Coleman

Kein Anruf der Kontrolleurin

Zweimal habe er es versäumt, seine Meldedaten zu aktualisieren, einmal sei der Anruf der Kontrolleurin ausgeblieben. «Die Menschen verstehen nicht, wie leicht es passieren kann, einen Test zu verpassen», erklärte der Weltjahresbeste über 100 Meter.

Video
Coleman läuft in Stanford Saisonbestzeit
Aus sportlive vom 30.06.2019.
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Der Amerikaner hatte laut der Anti-Doping-Agentur binnen 12 Monaten 3 Dopingtests verpasst und drohte damit für die WM und für die Olympischen Spiele gesperrt zu werden.

Später musste die Agentur allerdings mitteilen, dass das Datum des ersten Tests aus formalen Gründen auf den 1. April 2018 rückdatiert worden sei. Damit lagen die Daten nicht mehr innerhalb von 12 Monaten.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Ulrich Gurtner  (Ueli Gurtner)
    Dopingkontrollen sind so buerokratisch und amateurhaft, dass diese Geschichte nicht erstaunt. Bei den Dopingbehoerden geht es sowieso nicht mehr ums Doping, sondern um ihre eigene Rechtfertigung. - Die netcenter der doping Leute werden jetzt dann gleich warmlaufen. Achtet auf die "dislikes"!
  • Kommentar von Martin Meier  (M.Meier)
    jaja, wäre es ein Russe gewesen...die Sache wäre wohl anders gelaufen.
    Scheint mir, als hätte Coleman etwas zu verbergen.
  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Wenn Täter sich als Opfer verkaufen! Erbärmlich!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Erbärmlich ist es aber auch, eine nicht verurteilte Person als Täter zu bezeichnen, ohne das näher zu begründen.