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Alex Wilson gesperrt: «Ich bin kein Cheater»
Aus Tokyo konpakuto vom 28.07.2021.
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Sprinter verpasst Olympia Wilson provisorisch wegen Doping-Verfahren gesperrt

Das TAS hat den Schweizer Sprinter Alex Wilson bis auf Weiteres provisorisch gesperrt. Damit verpasst er die Sommerspiele in Tokio.

Alex Wilson kann nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Die Ad-hoc-Division des Internationalen Sportgerichtshofs (TAS) belegt den 30-jährigen Basler mit einer provisorischen Sperre. Diese steht nicht im Zusammenhang mit dem gestrichenen Europarekord von Atlanta.

Doping-Fall vom März 2021 neu aufgerollt

Wilson wurde am 15. März 2021 durch Antidoping Schweiz ausserhalb eines Wettkampfes positiv getestet. In der Probe wurden Trenbolon und Metaboliten nachgewiesen. Antidoping Schweiz sperrte den 30-Jährigen daraufhin provisorisch. Weil Wilsons Einsprache später erfolgreich war, wurde die provisorische Sperre mit Entscheid der Disziplinarkammer vom 2. Juli 2021 definitiv aufgehoben.

World Athletics wollte den Entscheid der Disziplinarkammer nicht akzeptieren und erhob beim TAS am 22. Juli Einsprache. Diese wurde nun gutgeheissen, womit Wilson erneut mit einer provisorischen Sperre belegt wurde. Wilsons Erklärung, die positive Probe sei durch «den Verzehr einer grossen Menge Rindfleisch» zustande gekommen, fand damit kein Gehör.

Nach Hussein nun Wilson

Swiss Olympic gibt an, erst vor wenigen Tagen vom Verfahren gegen Alex Wilson erfahren zu haben. Nach Hürdenläufer Kariem Hussein ist Sprinter Alex Wilson bereits der zweite Schweizer Leichtathlet, der die Olympischen Spiele aufgrund einer Dopingsperre verpasst. «Die beiden Fälle sind nicht miteinander vergleichbar und es ist kein Zusammenhang ersichtlich», sagt Christoph Seiler, Präsident von Swiss Athletics.

SRF zwei, sportlive, 28.07.2021, 01:55 Uhr;

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49 Kommentare

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  • Kommentar von Jeff Unger  (Amateursportler)
    Hier gibt es so viele Faktoren miteinzubeziehen.
    Meiner Meinung nach ist es auf dem absoluten Top Niveau sehr schwierig ohne Hilfe mitzumischen. Andererseits kann es durchaus plausibel sein, dass im US Fleisch Hormone beigefügt werden.
    Es ist eine schwierige Gratwanderung, die die Athleten machen müssen mit ihrer Ernährung.
    Solange glaube ich an die Amerikanische Regel; innocent until proven guilty.
  • Kommentar von Barbara Jermann  (BarbaraJ)
    Es sind doch eh alle gedopt. Die einen passen einfach besser auf als die anderen, oder wissen was zun tun ist wenn man kontrolliert wird.
  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Wenn man sich mit Rindfleisch wirklich dopen kann, dann sind ja sehr viel Fleischesser auf dieser Welt gedopt, auch wenn sie keinen Sport betreiben! Wir grillieren gerade, Rindfleisch. Gehen heute Abend alle gedopt schlafen und dies seit 6 Jahrzehnten, mindestens.
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Wenn man sich mit Rindfleisch "dopen" kann, kann man's auch mit Gemüse und Früchten. Auch die werden bei der Herstellung "aufbereitet". Natürlich werden die Vegi's ungeachtet dieser Tatsache diese Geschichte zur anti-Fleisch-Propaganda nutzen. Natürlich habe ich keine Ahnung ob ich Wilsons Geschichte glauben soll oder nicht. Aber die zwielichtigen Äusserungen dieses TAS-Heinis hinterlassen mindestens ebenso ein "Gschmäckle", wenn nicht noch viel mehr....;-))