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«Er soll spielen» Nun auch Trump mit Kehrtwende in Causa Kaepernick

US-Präsident Donald Trump spricht sich überraschend für ein NFL-Comeback von Quarterback Colin Kaepernick aus.

Colin Kaepernick
Legende: Kommt es doch noch zu einem Happy End? Colin Kaepernick winkt vielleicht doch noch eine Zukunft in der NFL. Keystone

«Wenn er es verdient, sollte er spielen, falls er noch die Fähigkeiten hat», sagte US-Präsident Donald Trump in einem Interview-Ausschnitt mit einem Journalisten der Sinclair-Mediengruppe. Colin Kaepernick müsse aber in der Lage sein, gut zu spielen. «Wenn er nicht gut spielen kann, dann denke ich, es wäre unfair», sagte Trump.

Trump kritisierte Kaepernick

Kaepernick war 2016 der erste NFL-Profi, der bei der Nationalhymne kniete, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Rassismus zu demonstrieren. Der inzwischen 32-jährige Footballer ist seit 2017 ohne Vertrag.

Trump hatte sich 2016 öffentlich an Kaepernick und dessen Protestform abgearbeitet und ihn dafür kritisiert, die Flagge der USA nicht zu respektieren.

Auch Goodell mit Kehrtwende

Zuletzt hatte NFL-Boss Roger Goodell gesagt, er würde eine Mannschaft, die Kaepernick unter Vertrag nehme, dazu ermuntern und unterstützen. Der Trainer der Los Angeles Chargers, Anthony Lynn, bekundete am Mittwoch sein grundsätzliches Interesse an Kaepernicks Fähigkeiten.

Video
Ein amerikanischer Held – Die Geschichte des Colin Kaepernick
Aus SRF mySchool vom 16.04.2020.
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6 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
    Ach, wie die Politik immer solch überraschende Geschichten schreibt.... :)
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  • Kommentar von Stefan Trasser  (chiggifan)
    Bin gespannt, wie das rauskommt. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Colin Kaepernick irgendeinem Team helfen kann.
    Sein Passing-Skills waren schon immer eher schlecht. Das beweisen auch die Statistiken. Er war in einer Disziplin der absolute König: Sein Rushes waren Weltklasse. Aber Passing ist für einen Quarterback nun mal viel wichtiger. Und die Rushes sind relativ einfach unter Kontrolle zu kriegen.
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    1. Antwort von Jonas Baumgartner  (J. Baumgartner)
      Sehr geehrter Herr Trasser, ich bin auch gespannt auf die Saison. Seine Skills schätze ich hingegen besser ein. Sicher, seine Passing-Skills sind nicht vergleichbar mit denen eines Brees oder Bradys. Dafür ist er deutlich mobiler und nicht so eindimensional. Mit knapp 200 Yds/Spiel passing im Schnitt wäre er letzte Saison nicht letzter geworden. Seine Touchdown/Interception Rate liegt im Schnitt bei 2,4/1 und somit höher als z.B. bei Goff. Und nein, QB-Rushes sind nicht einfach zu verteidigen.
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    2. Antwort von Stefan Trasser  (chiggifan)
      @J. Baumgartner: Wenns um die "Mobilität" geht ist er (oder war er) sicher einer der Besten. Aber sein passing war, gerade auch in seinen letzten beiden Saisons, deutlich unterdurchschnittlich. QB-Rushes sind nicht per Definition einfach zu verteidigen, aber wenn man weiss, dass ein QB unterdurchschnittlich passt und seine grösste Stärke bei den Rushes liegt, dann kann man sich relativ einfach darauf einstellen.
      Meine Meinung. Aber ich bin gespannt, evtl. täusche ich mich ja.
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  • Kommentar von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
    Da hat einer vor dem Schlafengehen wohl rasch die Meinungslage der football-affinen Wählerschaft gechecked...
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