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Ein «gestörter Idiot» NBA-Trainerlegende Popovich teilt gegen Trump aus

Nach dem Tod von George Floyd hat NBA-Coach Gregg Popovich US-Präsident Donald Trump hart kritisiert.

Gregg Popovich.
Legende: Fasste seine Frustration in Worte Die Spurs-Trainerlegende Gregg Popovich. Getty Images

Die ungezähmte Wut auf Donald Trump entlud sich in einer gnadenlosen Abrechnung. «Trump spaltet nicht nur, er ist ein Zerstörer», schimpfte Gregg Popovich, Nationaltrainer der US-Basketballer und Star-Coach der San Antonio Spurs im Nachrichtenmagazin The Nation.

Dass vom US-Präsidenten auch eine Woche nach dem Tod des Afro-Amerikaners George Floyd durch Polizeigewalt keinerlei versöhnliche Worte kommen, ist einer der grossen Vorwürfe, die Popovich Trump macht.

Er ist, was er ist: Ein gestörter Idiot.
Autor: Gregg Popovichüber Donald Trump

«Ohne Führung und ohne Verständnis für das Problem wird sich nie etwas ändern», sagte er. «Wenn Trump ein Gehirn hätte, auch wenn es zu 99 Prozent zynisch wäre, würde er etwas sagen, um das Volk wieder zu vereinen. Aber es interessiert ihn nicht.»

Und weiter: «Er ist ein Feigling. Er frisst dich lebendig, wenn es ihm nutzt. Man sollte ihn einfach ignorieren. Er kann die Lage nicht verbessern, denn er ist, was er ist: Ein gestörter Idiot.»

Video
Liverpool geht im Training geschlossen auf die Knie
Aus Sport-Clip vom 02.06.2020.
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Vor Popovich, der seit 1996 die Spurs trainiert und mit ihnen 5 Titel gewonnen hat, hatte sich unter anderem auch NBA-Legende Michael Jordan mit klaren Worten gemeldet.

Video
Protest, Plünderung, Vandalismus – USA im Ausnahmezustand
Aus Tagesschau vom 31.05.2020.
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18 Kommentare

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  • Kommentar von Claude Wüthrich  (Glodi)
    Richtung von Herrn Popovich: Richtig!
    Richtung von Kniebeugern: Absolut nachahmenswert!
  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Da gibt es nur ein Wort: Opportunisten. Plötzlich sind wieder alle anti-rassistisch, weil das eine neue weltweit gezeigte Plattform gibt.
    1. Antwort von Danielo Rüfenachto  (leGierAffe)
      Ist das wirklich der einzige mögliche Grund, der Ihnen in den Sinn gekommen ist, warum jemand "anti-rassistisch" sein könnte?
    2. Antwort von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
      Da liegen Sie aber total falsch. Googeln Sie in Zukunft unbedingt kurz vor dem Schreiben eines Kommentars. Es sind nicht plötzlich alle rassistisch, die Lage in den USA war auch unter Präs. Obama nicht gut. Es muss über gewisse Thema nun geredet werden. Dream USA first usw. wird ein Rohrkrepierer, wenn Trump sich nicht wandelt.
  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Feige sind all jene, die jetzt wieder auf den Pseudo-Antirassimuszug aufspringen und auf Menschenrechte machen. Gerade im Bereich des Sports sind die meisten schon immer billige Opportunisten gewesen. Gehen wir halt wieder einmal auf die Knie! Hat sich auch schon ein Sportler bis heute dort eingesetzt, wo es ausserhalb des Mainstreams wehtun kann? Es geht nicht in erster Linie um Trump und um die Rassenprobleme, nein, es geht vor allem wieder darum, viel Stunk zu produzieren.
    1. Antwort von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
      Keine Ahnung von irgendwelchen Sportlern haben, aber hauptsache etwas rumproleten...
    2. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Ich kenne mich in dieser Szene viel besser aus, als Sie glauben. Offensichtlich habe ich hier in ein Wespennest gestochen, aber die vielen Dislikes zeigen mir, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.
    3. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      @Stump. Kann ihrer Meinung nicht folgen. Wie kommen Sie auf Feigheit ? Denke eher das Gegenteil ist der Fall. Die Sportler setzen Zeichen, dass sie mit dem Rassismus und Polizeigewalt nicht einverstanden sind. Und diese Sportler haben wichtige Signalwirkung. Was soll daran falsch sein ?
      Und: Es gibt sehr wohl Sportler, welche sich ausserhalb des Mainstreams für andere Menschen einsetzen. Nur ... da sie es ausserhalb des Mainstreams tun, hören/lesen wir logischerweise wenig davon ... Auch Sie !