Krimi im ersten Spiel, Krimi im zweiten Spiel – die Lions de Genève und Fribourg Olympic liefern den Fans bisher eine spektakuläre Playoff-Finalserie.
Am Samstag hatte Freiburg mit einem Korbleger in letzter Sekunde zu Hause über den Sieg gejubelt – am Dienstag konterte Genf an gleicher Spielstätte nicht weniger dramatisch.
Die Mannschaft von Coach Patrick Pembele setzte sich in der Salle Ste-Croix mit 79:77 durch und eroberte damit den Heimvorteil in der Best-of-5-Serie zurück.
Olympic ging fünf Sekunden vor Schluss durch einen mit viel Mühe erzwungenen Korb von Topskorer Chimezie Offurum (28 Punkte) mit 77:76 in Führung – derselbe Spieler, der am Samstag den Siegtreffer erzielt hatte.
Williams als Matchwinner
Die Lions schienen am Boden, nachdem sie zwischenzeitlich mit 13 Punkten geführt hatten, ehe sie nach der Pause den Angriffen der deutlich aggressiveren Freiburger – vor allem unter den Körben – ausgesetzt waren. Doch die Genfer erzwangen ihr Glück.
Der bis dahin eher unauffällige Isaiah Williams (15 Punkte) versenkte den siegbringenden Dreier mit dem Ertönen der Schlusssirene und liess damit die Mehrheit der 2150 Zuschauenden in der Salle Ste-Croix verstummen.
Spiele 3 und 4 im Pommier
Das dritte Spiel der Finalserie findet am Samstag in der Salle du Pommier in Grand-Saconnex statt, wo auch ein allfälliges Spiel 4 am Dienstag, 26. Mai, ausgetragen würde. Zur Erinnerung: Die Lions hatten in der vergangenen Saison die Finalserie in vier Spielen gewonnen, nachdem sie das erste Spiel in Freiburg verloren hatten.