Entschieden ist noch nichts, aber die Richtung ist inzwischen klar. Das Interesse des NBA-Vorstands sei da, «eine mögliche Expansion nach Las Vegas und Seattle zu prüfen – zwei Märkte, die den NBA-Basketball seit langem unterstützen», wurde NBA-Chef Adam Silver vergangene Woche zitiert.
Bis zum Ende des Jahres will Silver Klarheit haben, ob die neuen Standorte dazukommen.
Milliardenbeträge und Spielerwechsel
Ein neues Team in der NBA zu stellen, wird ein teures Vergnügen: Das Startrecht dürfte den Besitzer mindestens 6 Milliarden US-Dollar kosten.
Die Summe ist deshalb so hoch, weil sich eine Erweiterung für die derzeitigen Besitzer finanziell lohnen muss – schliesslich würden ihre derzeit 3,33 Prozent Anteile an der NBA auf 3,13 Prozent schrumpfen.
Die Aufstockung von 30 auf 32 Teams würde diverse Konsequenzen nach sich ziehen, darunter:
- Die Mannschaften müssen für die neuen Teams womöglich eigene Spieler abgeben, damit die Neulinge konkurrenzfähig sind.
- Ein aktuelles Team müsste für eine ausgeglichene Aufteilung wohl in die Eastern Conference wechseln.