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Biathlon in Kontiolahti Meier vergibt Top-Resultat – Männer-Staffel patzt am Schiessstand

  • Beim Massenstartrennen der Biathletinnen im finnischen Kontiolahti belegt Lea Meier den 19. Schlussrang.
  • Die sonst makellose Schweizerin vergibt mit gleich 3 Fehlern beim 3. Schiessen ein Top-Ergebnis.
  • Die Schweizer Männer-Staffel schiesst gleich 17 Mal daneben und landet auf Rang 14.

Nach Rang 7 im Einzelstart vom Donnerstag, ihrem persönlichen Bestresultat im Weltcup, wollte Lea Meier im Massenstart von Kontiolahti nachdoppeln. Und bei Rennhälfte war sie auf bestem Weg, gar erstmals um die Podestplätze mitzureden. Als die 25-Jährige zum 3. Mal am Schiessstand die Scheiben anvisierte, befand sie sich in der ersten Verfolgerinnengruppe, einzig Elvira Öberg lag deutlich vor ihr.

Doch dann versagten bei der Schweizerin die Nerven oder sie bezahlte teuer für das hohe Tempo. Auf jeden Fall traf sie stehend lediglich 2 Mal ins Schwarze und musste 3 Zusatzrunden drehen. So verlor sie innert Sekunden gleich 20 Plätze. Am Ende reichte es der Bündnerin dank einer sonst fehlerlosen Leistung am Schiessstand immerhin für Schlussrang 19.

Simons Plan geht auf

Im Kampf um den Sieg zeigte sich Julia Simon taktisch clever. Die dreifache Olympiasiegerin von Milano Cortina nahm nach einem Fehler beim 1. Schiessen in der Loipe bewusst etwas Tempo raus und dies zahlte sich aus: Dank 3 fehlerlosen Aufnahmen in der Folge fing sie die lange führende Öberg beim letzten Stehend-Anschlag noch ab und feierte letztlich ihren 13. Weltcup-Sieg.

Hinter Öberg, der Siegerin vom Donnerstag, lief mit Anna Magnusson eine weitere Schwedin aufs Treppchen. Bemerkenswert: Keine der 30 gestarteten Athletinnen blieb am Schiessstand ohne Fehlschuss.

Männer-Staffel weit zurück

Ähnlich wie Meier erging es der Schweizer Staffel bei den Männern. Der Start verlief äusserst ansprechend. Sebastian Stalder übernahm nach 2 fehlerfreien Schiessen zwischenzeitlich gar die Führung und Niklas Hartweg hielt trotz je 2 Nachladern dank einer starken Laufleistung den Anschluss an die Spitze.

Doch in der Folge war es einmal mehr Jeremy Finello, der von Rang 4 weit zurückfiel. Bereits liegend unterliefen dem 33-Jährigen 5 Schiessfehler, was 2 Strafrunden zur Folge hatte. Nach einer weiteren Strafrunde beim Stehend-Anschlag übergab er Schlussläufer Dajan Danuser schliesslich auf Position 13.

Auch der Sarganserländer musste noch eine Zusatzschlaufe einlegen und beendete das Rennen auf Rang 14. Am Ende wies die Schweiz mit 4 Strafrunden und 17 Schiessfehlern jeweils den höchsten Wert aller Nationen auf.

Norwegen düpiert Frankreich

An der Spitze revanchierte sich Norwegen für die knappe Niederlage gegen Frankreich an den Olympischen Spielen. Der am Schiessstand makellose Vetle Sjastaad Christiansen machte auf Quentin Fillon Maillet auf der letzten Ablösung erst 40 Sekunden gut und distanzierte den Franzosen letztlich um gut 10 Sekunden.

Rang 3 ging an das schwedische Team, das nach einer Strafrunde von Viktor Brandt zwischenzeitlich auf der 22. und letzten Position gelegen hatte. Die Finnen verpassten einen Podestplatz vor Heimpublikum als 4. erst auf der Schlussrunde.

So geht's weiter

Am Sonntag stehen die letzten Rennen bei der Weltcup-Station im Osten Finnlands an. Sowohl die Frauen-Staffel (13:30 Uhr) als auch den Massenstart der Männer (16:55 Uhr) sehen Sie live bei SRF.

Biathlon-Weltcup

SRF zwei, sportlive, 7.3.2026, 13:35 Uhr ; 

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