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Biathlon-Weltcup in Otepää Lägreid und Vittozzi gewinnen Verfolgung – kein Schweizer Tag

  • Sturla Holm Lägreid (NOR) gewinnt in Otepää (EST) nach dem Sprint auch die Verfolgung.
  • Bei den Frauen geht der Sieg an Lisa Vittozzi (ITA).
  • Für die Schweiz endet das Rennen sowohl bei den Männern wie auch den Frauen enttäuschend.

Sturla Holm Lägreid trumpft nach seinen erfolgreichen Olympischen Spielen auch im Weltcup weiter gross auf. Nachdem der Norweger beim Weltcup-Halt in Estland bereits den Sprint am Donnerstag gewonnen hatte, doppelte er in der Verfolgung am Samstag nach.

Ohne Fehler kam bei schwierigen Verhältnissen am Schiessstand zwar auch Lägreid nicht durch. Anders als alle anderen Athleten traf er aber nur eine Scheibe nicht. Der Fehler unterlief ihm erst beim letzten Schiessen. Zu diesem Zeitpunkt war sein Vorsprung auf Émilien Jacquelin bereits so gross, dass die Strafrunde nicht gross ins Gewicht fiel. Für Lägreid, fünffacher Medaillengewinner in Milano Cortina, war es der dritte Saisonsieg.

Das Podest komplettierten mit dem Franzosen Jacquelin und dem Norweger Martin Uldal zwei Athleten, die sich je fünf Schiessfehler leisteten. Sie zeigten damit eindrücklich, was mit einer guten Laufleistung möglich ist.

Schweizer zu wenig treffsicher

Ohne Schiessfehler kam keiner der 60 gestarteten Athleten durch. Joscha Burkhalter (28./4 Fehler), Sebastian Stalder (30./3) und Jeremy Finello (32./8) verbesserten sich gegenüber dem Sprint trotz nicht optimaler Schiessleistung allesamt und machten einen Sprung nach vorne. Finello stellte in der Loipe gar die drittschnellste Zeit auf. Niklas Hartweg, als 27. bester Schweizer im Sprint, fiel nach 7 nicht getroffenen Scheiben auf Rang 36 zurück.

Resultate

Vittozzi siegt, Schweizerinnen enttäuschen

Auch im Rennen der Frauen bekundeten viele Athletinnen Probleme am Schiessstand und schossen Fehler en masse. Die Italienerin Lisa Vittozzi musste zweimal in die Strafrunde, überflügelte damit aber Sprintsiegerin Julia Simon. Die Französin verballerte einen Podestplatz beim letzten Schiessen, als sie gleich drei Scheiben stehen liess. Mit insgesamt 6 Schiessfehlern reichte es ihr nur zu Platz 9.

Die Finnin Suvi Minkkinen (2.) und die Französin Lou Jeanmonnot (3.) komplettierten dank nur je einem Patzer am Schiessstand das Podest. Minkkinen machte im Vergleich zum Sprint am Vortag 9 Ränge gut.

Für das beste Schweizer Resultat sorgte Aita Gasparin mit Rang 37. Für die Bündnerin lag nach 4 Fehlern am Schiessstand nicht mehr drin. Lena Häcki-Gross (51.) musste wie Lydia Mettler (59.) gleich 9 Mal in die Strafrunde, entsprechend weit hinten im Klassement klassierten sich die beiden Schweizerinnen. Lea Meier verzichtete kurzfristig auf einen Start.

Livestream auf srf.ch/sport, 14.03.2026, 13:25 Uhr ; 

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