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Legende: Video Männer-Staffel startet stark und landet auf Platz 8 abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
Aus sportpanorama vom 16.12.2018.
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Frauen-Staffel auf Platz 12 Schweizer Biathleten schaffen die WM-Norm

  • Die Schweizer Männer-Staffel fällt in Hochfilzen im Verlauf des 4x7,5-km-Rennens immer weiter zurück und wird 8.
  • Beim ersten Wechsel liegt Benjamin Weger allein auf weiter Flur in Führung.
  • Die Schweizer Frauen-Staffel beendet das 4x6-km-Rennen auf dem 12. Rang.
  • Nach 3 Läuferinnen hatte man noch vom ersten Weltcup-Podestplatz einer Frauen-Staffel überhaupt geträumt.

Nach dem 2. Rang der Mixed-Staffel vor zwei Wochen haben die Schweizer Biathleten den nächsten Exploit verpasst. Trotzdem: Die Männer-Staffel erfüllt dank dem 8. Rang in Hochfilzen die interne Selektionsvorgabe.

Die Lage für die Männer-Staffel sah beim ersten Wechsel noch vielversprechender aus. Startläufer Benjamin Weger, der am Vortag noch mit Rang 6 in der Verfolgung geglänzt hatte, erreichte mit 25 Sekunden Abstand als 1. die Übergabe.

Schweizer fallen immer weiter zurück

Jeremy Finello, 15. des Vortags, konnte die hohe Pace von Weger nicht halten. Bei seiner Übergabe auf Mario Dolder fehlten auf die führenden Italiener 18 Sekunden. Beim letzten Wechsel auf Eligius Tambornino wuchs der Abstand auf Leader Italien nochmals auf 44 Sekunden an.

Tambornino verlor zwar auf seinen 7,5 Kilometern nochmals 55 Sekunden. Platz 8, den Tambornino zum Zeitpunkt des Wechsels inne hatte, konnte der ehemalige Langläufer jedoch bis zum Schluss verteidigen.

Italiener fallen noch zurück, Schweden gewinnen

Der Sieg ging an das Quartett aus Schweden. Schlussläufer Sebastian Samuelsson lief 3,6 Sekunden vor Norwegen ins Ziel. 3. wurden die Deutschen mit einem Rückstand von 28,8 Sekunden. Enttäuschend lief das letzte Viertel für die zuvor führenden Italiener. Sie liefen als 6. ins Ziel (+ 1:13,3).

Ähnlicher Verlauf für Schweizer Frauen-Staffel

Die Schweizer Frauen-Staffel durchlief einen ähnlichen Rennverlauf. Auch sie lag zwischenzeitlich auf Rang 1. Elisa Gasparin, als dritte Läuferin gestartet, übernahm vor dem Stehendschiessen überraschend die Führung und übergab als hervorragende Zweite an Susanna Meinen.

Schlussläuferin Meinen leistete sich beim Liegendschiessen jedoch zwei Nachlader und fiel vom 2. auf den 6. Rang zurück. Die 26-jährige Berner Oberländerin handelte sich danach gar noch drei Strafrunden ein. Der Traum vom Podest endete jäh. Am Ende resultierte der 12. Platz.

Damit verpasste das Frauenquartett das beste Ergebnis einer Schweizer Frauenstaffel auf Weltcupebene auf bittere Weise. Vor Jahresfrist hatte man ebenfalls in Hochfilzen den 5. Rang erreicht.

Italien gewinnt vor Schweden

Den Sieg sicherte sich Italien vor Schweden (+8,4) und Frankreich (+11,8). Die Deutschen (7.) enttäuschten. Das lag unter anderem daran, dass sich Franziska Preuss früh eine Strafrunde einhandelte.

Sendebezug: Livestream srf.ch/sport, 16.12.2018, 11:45 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Dieser tag wahr Heute wie verhext bei den Schweizer Athleten. Man begann bei den Biathleten gut und wurde Durchgereicht. Und beim RS wahr man auf dem Podest und dann scheidet Odermatt aus. Doch alle Vorkommnisse sind Individuell zu sehen. Die Erfahrungen die bei allen 3 nun so wichtig seien laut Kommentatoren, sehe ich das etwas differenzierter. Bei den beiden Schlussläufern des Biathlon sehe ich keine grosse Zukunft in Ihrem Sport, doch Odermatt wird ein ganz Grosser davon bin ich Überzeugt.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Für Susanna Meinen trifft die Aussage der Kommentatoren schon zu. Sie kommt vom Langlauf & vor allem ist sie erst seit 3 Jahren in einem Kader von Swiss Biathlon.
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  • Kommentar von Michael Baiutti (Michael B.)
    Wo sind Cadurisch und Selina Gasparin? Sind sie verletzt?
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Selina erwartet ihr 2. Kind. Cadurisch ist verletzt!
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    2. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Selina Gasparin wurde im Oktober zum 2.Mal Mutter. Sie plant ihr Comeback auf Ende Januar. Irene Cadurisch musste sich im Sommer an beiden Füssen operieren lassen. Sie ist im Aufbautraining und möchte im Januar wieder ins Renngeschehen eingreifen.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Schade, aber der Schweiz fehlen bei den Staffel Frauen wie Männer 4 Gleichwertige Athleten und insbesondere beim Schiessen fehlt noch einiges um vorne mitreden zu können! Da wäre ein "Biathlon Trainingszenter in der Schweiz" Gold wert!
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    1. Antwort von Thomas F. Koch (dopp.ex)
      “Da wäre ein "Biathlon Trainingszenter in der Schweiz" Gold wert!“ - Genau das wurde in denn in den letzten Jahre in Realp und relativ neu in der Lenzerheide aufgebaut. Es braucht aber seine Zeit, bis die Athletinnen und Athleten aufgebaut werden. Die Biathlon-Szene ist eine Randsportart und war den meisten Schweizern unbekannt, bis Selina Gadparin und Benjamin Weger in sen Medien auftauchten.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      @Hesser, sie müssen bedenken das in vielen Ländern die meisten Biathleten den Sport schon als Kinder Praktizierten, während in de Schweiz viele vom Langlauf kommen, weil sie da nicht reüssiert haben. Die gutenaber kommen vom Ursprung her vom Biathlon wie Weger Wiestner und Häcki, ausser Selina die ebenso eine Umsteigerin war, aber schon in früheJahren als andere läufer- und innen. Bei den Männer haben wir wenn Wiestner voll da ist, eine Medaillen Chance, was Schweden kann, können sie auch!
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      bei den Frauen ist die Sache Komplexer, wenn Cadurisch voll da ist im Januar, dann kann die Schweiz einen Platzunter den ersten 6 sehr gut erreichen. Es isz einfach so das hinter Cadurisch, Häcki und den Gasparins ein Riesen Loch ist im Moment. Auch wenn ich dafür wieder gescholten werde, die Wahrheit ist das meinen, Maier-Ruge und Volken zwar sicher sehr nett sind aber kein WC Niveau haben. bei diesen mus schon sehr viel Stimmen wenn sie nur Punkten wollen.
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    4. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Daniele Wer sich in der 1.Ranglistenhälfte aller gemeldeten Biathletinnen klassiert, die ist schon WC-tauglich. Susanna Meinen erreichte im Sprint den 50.Rang. Haben sie vor rund 2 Jahren nicht auch von Irene Cadurisch geschrieben, nicht WC-tauglich!?
      Klar war die Leistung von Meinen in der Staffel, beim Stehend mit 3 Strafrunden, sehr schlecht. Die Damen-Staffel besteht nun mal aus 4 Athletinnen. Anstatt ein 12.Rang eine Nicht-Teilnahme, hätte schwerwiegende Auswirkungen im Nationen-Ranking.
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