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Frauenstaffel in Östersund: Rennbericht
Aus sportaktuell vom 08.12.2019.
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In Östersund Historisch: Schweizer Frauenstaffel läuft auf Platz 2

Der Schweizer Frauenstaffel im Biathlon gelingt beim Weltcup in Östersund ein Coup.

Das Quartett mit den drei Gasparin-Schwestern und Lena Häcki holte sich in Schweden hinter Norwegen den 2. Rang. Es war der erste Podestplatz einer Schweizer Biathlon-Frauenstaffel.

Der Coup zeichnete sich erst bei Hälfte des Wettkampfs ab. Startläuferin Elisa Gasparin übergab nach 2 Nachladern an 8. Stelle mit 48 Sekunden Rückstand. Selina und Aita Gasparin schlossen aber dank starken Leistungen im Schiessstand zur Spitze auf. Schlussläuferin Lena Häcki übernahm in einer Vierergruppe mit Norwegen, Deutschland und Schweden.

Häcki macht es besser als am Donnerstag

Nachdem sie am Donnerstag im Einzel mit 3 Fehlschüssen zum Schluss den Sieg noch vergeben hatte, behielt Häcki am Sonntag die Nerven. An Marte Olsbu Röiseland gab es zwar kein Vorbeikommen. Aber im Rücken der Norwegerin hielt die Engelbergerin die Schwedin Hanna Öberg auf der Zielgeraden in Schach. Die Deutsche Franziska Preuss hatte sie schon zuvor distanziert. Die Schweizer Frauen wiesen mit nur 4 Nachladern das mit Abstand beste Resultat im Schiessstand aus.

Vor einem Jahr war zum Saisonauftakt mit der Mixed-Staffel (2. Rang) erstmals ein Schweizer Team auf dem Weltcup-Podest gestanden. Nun feierte die Frauenstaffel ihre Premiere auf dem Podest.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 08.12.19, 15:30 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    Gratulaziun a las 4
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Endlich hat es geklappt. Schon lange sah man das Potential dieses Teams. Oft hatte man es noch im letzten Moment vermasselt, weil die Nerven am Schiessstand streikten. Doch dieses mal haben alle eine Top Leistung gebracht und wenn es auch ein Team Wettbewerb ist, muss man besonders Aita herausheben, die einen grandiosen Job heute verrichtet hat und ihr bestes Rennen ihrer Karriere abgeliefert hat. Hoffen wir das Cadurisch bald wieder zur alten Form findet so haben wir noch eine gute Reserve!
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    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Aita war die grösste Überraschung, sie zeigte das absolut beste Rennen in ihrer Karriere. In den letzten Tagen erwähnte Aita, . In der Loipe lief es ihr insofern optimal, in allen 3 Runden musste sie nicht alleine laufen. Mind. eine Gegnerin war in ihrer unmittelbarer Nähe & sie konnte dann zum grossen Erstaunen sehr gut mithalten. Leider wird im Bericht der vorentscheidende Angriff von Lena Häcki auf dem letzten Kilometer nicht erwähnt.
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    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Irene Cadurisch zeigte im Einzel leider eine enttäuschende Leistung, vor allem beim Schiessen. Aber ganz anders war es vorletzte Woche beim IBU Cup. Sie erreichte 2 Rangierungen in den Top 10, Sprint & Verfolgung.
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    3. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Beim Kommentar von 15:21 wurde leider die Erkenntnis von Aita rausgeschnitten. Es sollte heissen: In den letzten Tagen erwähnte Aita, sie habe gewisse Verbesserungen erkennen können. "In der Loipe mit den 3 Runden" gehört dann nicht mehr zur persönlichen Aussage von Aita.
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  • Kommentar von ely berger  (bärn)
    Ach wie schön: Die sog. "Rand"sportarten erfreuen das Gemüt viel mehr. Wahre Freude erzeugt Freude.
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