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Staffel an der Biathlon-WM Schweizerinnen vor der ultimativen Prüfung

Mit der Frauenstaffel steht am zweitletzten Tag der Biathlon-WM in Antholz der Höhepunkt aus Schweizer Sicht auf dem Programm. Holt die Schweiz doch noch eine Medaille?

Biathlon-Staffel
Legende: Das Medaillen-Quartett der Schweiz? Die Schweizer Biathlon Staffel mit Lena Häcki, Aita, Selina und Elisa Gasparin (im Bild von links nach rechts). Keystone

Das Schweizer Biathlon-Quartett, bestehend aus Elisa, Selina und Aita Gasparin sowie Lena Häcki, sorgte in diesem Winter gehörig für Furore. Hinter den stets siegreichen Norwegerinnen ist die Schweiz mit den Rängen 2, 3, 5 und 3 das zweitbeste Team der Weltcupsaison.

Mit Teamgeist zum Erfolg

Die Schweizerinnen treten als echte Mannschaft auf und legten auf diese Saison hin einen grossen Fokus auf die Staffel. Mit Ausnahme von Häcki, die auch als Einzelläuferin verschiedentlich brillierte, zeigten sie ihre besten Leistungen fast durchs Band weg im Team.

Video
In Ruhpolding fuhr die Schweizer Biathlon-Staffel auf Rang 3.
Aus Sport-Clip vom 17.01.2020.
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«Unser Ziel war es, regelmässig in die Top 6 zu laufen», erklärt die Frauenchefin Sandra Flunger. «Das ist es auch, was wir uns für die WM vorgenommen haben.» Im Weltcup patzten von den Favoriten aus Deutschland, Frankreich, Schweden oder Italien immer eine oder mehrere Staffeln. Darauf wären die Schweizerinnen auch an der WM angewiesen, um ernsthaft um eine Medaille laufen zu können.

Das Schiessen als Fragezeichen

Als Startläuferin geht die für ihre Unbekümmertheit bekannte Elisa Gasparin ins Rennen. Die mittlere der Gasparin-Schwestern übergibt dann ihrer älteren Schwester Selina, die beim Schiessen in Antholz bislang grosse Mühe bekundete. Allerdings zeigte die Routinierin ihre besten Schiessleistungen in dieser Saison in der Staffel.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Staffel der Frauen an der Biathlon-WM in Antholz am Samstag ab 11:30 live auf SRF zwei und in der Sport App.

An dritter Stelle folgt mit Aita Gasparin die klar beste Schweizer Schützin, ehe Lena Häcki als Schlussläuferin auf Medaillenjagd geht. «Sie hat einen guten Killerinstinkt und ein gutes Gespür, wo sie eine Attacke starten kann», schwärmt die Nationaltrainerin Flunger über die 24-jährige Engelbergerin.

Damit es tatsächlich für einen Podestplatz reicht, muss beim Swiss-Ski-Quartett jedoch einiges zusammenpassen. Eine Medaille in Antholz wäre die erste in der WM-Geschichte der Schweiz.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 18.02.2020, 22:35 Uhr

Agenturen/flo

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4 Kommentare

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