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«Zeit, sich zu verabschieden» Fourcade beendet seine aktive Laufbahn

Spitzenbiathlet Martin Fourcade (31) aus Frankreich gibt via Facebook seinen Rücktritt auf Ende dieser Saison bekannt.

Martin Fourcade.
Legende: Prägte das Männerbiathlon über Jahre hinweg Martin Fourcade. Keystone

«Es ist Zeit, sich zu verabschieden – vielen Dank für diese Reise.» Mit diesen Worten beendet Biathlet Martin Fourcade auf seiner Facebook-Seite das Posting, in welchem er seinen Rücktritt vom Spitzensport verkündet. Der Franzose beendet seine Laufbahn per Ende dieser Saison.

Hochdekorierte Karriere

Der 31-Jährige debütierte 2008 im Weltcup und avancierte in der Folge zu einem der erfolgreichsten Biathleten der Gegenwart. Sein imposantes Palmarès beinhaltet unter anderem fünf Olympiasiege, 13 WM-Titel und ab 2011/12 sieben gewonnene Weltcup-Gesamtwertungen in Serie. Hinzu kommen 15 weitere WM-Medaillen und zwei weitere olympische Medaillen.

Live-Hinweis

Die Verfolgung der Biathleten im finnischen Kontiolahti, mit der Martin Fourcade einen Schlusspunkt unter seine grossartige Laufbahn setzen wird, sehen Sie am Samstag ab 13:40 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Der Gewinner von nicht weniger als 91 Weltcupsiegen – davon 78 in Einzelrennen – gibt somit am Samstag mit der Verfolgung im finnischen Kontiolahti seine Abschiedsvorstellung.

Video
Aus dem Archiv: Fourcade wird in Antholz erneut Weltmeister
Aus Sport-Clip vom 19.02.2020.
abspielen

rha

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    René Rohr. Ich bin ein Riesenfan von Therese Johaug. Als die ganze Lippenpommade-Story die Runde machte, war ich der Erste, der gesagt hat: wenn sie was genommen hat, soll sie ihre gerechte Strafe erhalten. Ich habe auch nicht gesagt, dass andere Nationen nicht dopen, ich habe nur gesagt, dass man es den Russen nicht nur vorwarf, sondern auch bewiesen hat. Zudem haben es einige Russen auch zugegeben. Ohne Beweise gilt die Unschuldsvermutung!
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    1. Antwort von René Rohr  (René Rohr)
      Dann sollte diese auch für die Russen gelten, oder?
      Mir ist klar auf welche Argumentation es gerade hinausläuft. Aber bitte machen Sie nicht den Fehler, mit zweierlei Mass zu messen.
      Wir liegen vermutlich mit unseren Meinungen nah beieinander.
      Wer dopt wird gesperrt, zweite Chance ja, aber Wiederholungstäter sollten lebenslang entfernt werden!
      Aber ich bin der Meinung, man soll dann nicht alle Russen unter Generalverdacht setzen. Entweder es wird beim Einzelnen was nachgewiesen oder nicht.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    René Rohr. Wann begreifen es auch sie, dass man den Russen Staatsdoping vorwirft und auch bewiesen hat. Bei allen andern gilt die Unschuld. Es ist frustrierend, wenn sie Jahr für Jahr hart trainieren und dann von „Sportlern“ mit illegalen Mitteln geschlagen werden. Für mich kann man erwischte Dopingsünder gleich lebenslang sperren. Nur solche Strafen werden helfen, den Versuch des „Dopens“ zu reduzieren oder ganz sein zu lassen. Wir wollen fairen Sport!
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    1. Antwort von René Rohr  (René Rohr)
      Herr Sigrist,
      gehen Sie ersthaft davon aus das die Norweger und Franzosen mit ihren läuferischen Leistungen, welche weit stärker als die vom Rest des Feldes sind, durch besser trainieren oder gar genetisch bevorzugt sind?
      Desweiteren möchte ich Sie darauf hinweisen, das man nicht mit Steinen werfen sollte wenn man im Glashaus sitzt.
      Ich erinnere mich noch sehr gut an den „Jahrtausendsportler“ Lance Armstrong. Da meinte man auch sehr lange er wäre sauber. Doping gabs nur bei anderen.
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    2. Antwort von René Rohr  (René Rohr)
      Ausserdem schreiben Sie es selber. MAN WIRFT DEN RUSSEN VOR, sie würden Staatsdoping betreiben.
      Und wenn ich jetzt einfach den Norwegern und Franzosen selbiges vorwerfe? Ändert sich dann für Marcello Sigrist die Sachlage? Ich denke nicht.
      Welche Story auch immer in den Medien kursiert, suche nach dem von dem sie Dich ablenken wollen!
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  • Kommentar von Sun Young Yi  (PyeongChang)
    Oh, was für eine traurige Nachricht... Ein ganz grosser Sportler sowohl leistungsmässig als auch menschlich verlässt die grosse Bühne. Merci beaucoup, Martin!
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