- Inola Blatty stürzt im Zweierbob-Rennen in Altenberg im 1. Lauf. Damit ist klar, dass sie bei Olympia nicht dabei sein wird.
- Im Viererbob-Rennen klassiert sich Cédric Follador als bester Schweizer Schlitten auf Rang 8.
Beim Weltcup-Finale in Altenberg wollten Inola Blatty und Muswama Kambundji die letzte Chance auf ein Olympia-Ticket packen. Nachdem Blatty sich bereits am Samstag im Monobob hinter ihrer kanadischen Konkurrentin Bianca Ribi klassiert hatte, platzte der Traum von Milano Cortina im Zweierbob bereits im 1. Durchgang. In einer Kurve kamen die beiden zu hoch, in der Folge verlor Pilotin Blatty die Kontrolle über ihren Schlitten, den es um 180 Grad drehte.
Ungute Erinnerungen an den Unfall von Michael Vogts Viererbob gleichenorts vor zwei Jahren wurden wach, bei dem sich Anschieber Sandro Michel schwer verletzt hatte. Blatty und Kambundji kamen nach der gefährlichen Schlitterpartie aber glücklicherweise mit dem Schrecken davon.
Kambundji dürfte nun als Ersatz-Anschieberin für die Bobs von Europameisterin Melanie Hasler und Debora Annen an die Winterspiele reisen. Hasler, die wegen Sicherheitsbedenken auf Starts in Altenberg verzichtete, und Annen hatten ihren Olympia-Platz bereits auf sicher. Annen wurde am Sonntag mit Salomé Kora beim Sieg der Deutschen Laura Nolte Achte.
Auch Schweizer Vierer stürzt
Auch im Viererbob-Rennen der Männer kam ein Schweizer Schlitten zu Fall. Das Team mit Pilot Kilian Rohn kippte in einer Kurve um, alle vier Athleten konnten die Bahn selbstständig verlassen. Indes musste hinterher Rohn mit Verdacht auf eine Schulterverletzung ärztlich untersucht werden.
Besser lief es Cédric Follador, der Platz 8 belegte. Timo Rohner klassierte sich auf Rang 13, womit er sich einen dritten Schweizer Quotenplatz für die Olympischen Spiele sicherte.
Das Podest blieb einmal mehr fest in deutscher Hand. Es siegte Adam Ammour vor seinen Landsmännern Johannes Lochner und Francesco Friedrich.