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Weltcup-Finale, 17./18. Januar Vogt sagt Altenberg ab: «Seit dem Unfall wurde nichts geändert»

Bob-Pilot Michael Vogt wird das Weltcup-Finale im deutschen Altenberg nicht bestreiten – aus triftigem Grund.

Nicht ganz 2 Jahre ist es her, als der Viererbob von Michael Vogt beim Training in Altenberg (GER) heftig stürzte. Anschieber Sandro Michel wurde dabei vom zurückrutschenden Schlitten schwer verletzt und bangte gar um sein Leben.

Am 17. und 18. Januar stehen in jenem Altenberg die letzten Weltcup-Rennen auf dem Programm – die Hauptproben vor den Olympischen Winterspielen in Cortina. Vogt & Co. werden nicht an den Start gehen und stattdessen den Europacup in Innsbruck absolvieren.

Organisator reagiert auf Vogt-Kritik

«Ich kann diesen Weltcup nicht bestreiten, als ob nie etwas gewesen wäre. Seit dem Unfall wurde nichts geändert», findet Vogt deutliche Worte. Diese stossen bei den Organisatoren nicht auf Anklang. Die Aussage entspreche «nicht der Realität», sagt Streckenchef Jens Morgenstern.

«Wir respektieren die persönliche Entscheidung von Michael Vogt», so Morgenstern weiter. Es habe allerdings «drei grosse Sicherheitskonferenzen mit Experten aus vielen Bereichen» gegeben und es «wurden bereits konkrete Massnahmen umgesetzt».

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