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E-Sport Dario Manta: Der neue Schweizer Fifa-Meister

Es war ein dramatisches Finale: Hervorgebracht hat es einen neuen Meister auf dem digitalen Rasen und einen geschlagenen Profi, der sich mit dem 2. Platz zufriedengeben muss und kann.

Packendes Finale

Alleine die Finalpaarung hatte es in sich: Auf der einen Seite der 20-jährige Dario Manta im Trikot von YB. Der noch unbekannte Fifa-Spieler hat sich seit Februar erfolgreich durch etliche Qualifikationsrunden gekämpft.

Auf der anderen Seite ein bekanntes Gesicht der Schweizer E-Sport-Szene: Stefan Beer mit dem FC Lugano. Der 19-jährige spielt seit Anfang Jahr für Borussia Mönchengladbach. Er ist der erste Schweizer E-Sportler, der von einem deutschen Bundesligaklub unter Vertrag genommen wurde.

In einem Best-of-Three-Modus zeigten beide, wie spannend ein Fifa-Match sein kann. In der 1. Runde machte der Aussenseiter Manta mit einem 4:0 klar, dass er ein ernst zu nehmender Gegner ist. Im 2. Match bewies Beer Nervenstärke und entschied das Spiel souverän für sich.

Somit musste die Entscheidung im 3. Match fallen. Nach 90 In-Game-Minuten und einem Stand von 1:1 ging es in die Verlängerung. Dort ging Manta zuerst mit 2:1 in Führung, anschliessend konnte Beer noch einmal ausgleichen. Doch in der 110. Minute schoss Manta das entscheidende Tor für YB. Mit einem Endstand von 3:2 ist Dario Manta der neue Schweizer Fifa-Meister.

Der amtierende Fifa-Meister Gentjan Zuta konnte seinen Titel nicht verteidigen. Er flog im Viertelfinale aus dem Turnier.

Das grösste E-Sport-Turnier der Schweiz

Mit 20'000 Franken im Preispool ist das Turnier das bisher lukrativste im Schweizer E-Sport. Davon gehen 11'000 Franken an Manta, den neuen Schweizer Meister.

Neben dem 1-vs-1-Hauptwettbewerb fand auch ein 2-vs-2-Turnier statt, in dem neben Schweizern auch Ausländer teilnehmen durften. Erfolgreichstes Team der Saison war Luca Boller und Tim Katnawatos, beide sind beim FC Basel Vollzeit als Profis angestellt.

Der Schweizer E-Sport wächst

2019 markiert die bisher grösste Schweizer Fifa-Meisterschaft. Sie konnte mit Coca-Cola einen grossen Hauptsponsor gewinnen, wurde unter der Bezeichnung «Coca-Cola eCup» vermarktet und von «Gameturnier.ch» durchgeführt. Insgesammt über 2'500 Spieler versuchten ihr Glück, darunter auch eine einzige Frau, die sich allerdings nicht für die Final-Spiele an der Fantasy Basel qualifizieren konnte.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Reinmann  (mreinmann)
    Boahhhhhhh .... soooooo interessant und voll anstrengend !!!
    Einfach nur lächerlich.
  • Kommentar von Fäbsi Amon  (F.Am2003)
    Was hat Fifa mit Sport zu tun
    1. Antwort von Stefan Lenherr  (StefanLenherr)
      Was hat Schach mit Sport zu tun?
    2. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Herr Lenherr Schach mit Fifa zu vergleichen zeigt das sie wenig Ahnung haben! Schach ist ein Denksport und setzt auch eine sehr gute körperliche Verfassung der Spieler voraus.
    3. Antwort von Alex Mohler  (N4rK)
      Herr Röthenmund, ich würde gerne wissen wieviel eSports-erfahrung sie haben, aber ich denke ich weiss dies bereits. Es ist ok wenn man sich nicht für eSports interessiert, aber solche Hater-Kommentare ohne Hintergrundwissen sind echt unnötig.
      Im eSports geht es wie im Schach auch sehr häufig darum vorauszusehen was der Gegner als nächstes macht. Die Geschwindigkeit ist allerdings sehr unterschiedlich. Ich finde den vergleich zwischen eSports und Schach nicht unpassend.
  • Kommentar von Jo Egli  (Jolly)
    SCHWEIZER FIFA MEISTER ! Was für ein Titel. Infantino lässt Grüssen
    1. Antwort von Alex Mohler  (N4rK)
      Da gibt es noch viele andere Schweizermeister-Titel die gewisse Personen nicht verstehen.
      Ich finde Fifa als eSports Titel insofern umpassend, da ich von 11 Spielern maximal 2 gleichzeitig steuern kann, vieles also vom Computer gesteuert wird, deswegen finde ich persönlich Fifa als eSports-Titel umpassen gegenüber Rainbow-Six und Co.