Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Eiskunstlauf-EM: Männer Lukas Britschgi (4.) landet knapp neben dem Podest

  • Lukas Britschgi beendet die Eiskunstlauf-EM in Sheffield (ENG) auf dem 4. Platz, Debütant Ean Weiler landet auf dem 21. Rang.
  • Der Georgier Nika Egadze triumphiert dank einer sensationellen Kür.
  • Im Eistanz geht der Titel nach Frankreich an Laurence Fournier Beaudry/Guillaume Cizeron.

Für die Titelverteidigung hätte Lukas Britschgi wie schon im Vorjahr eine Aufholjagd gebraucht. Damals war ihm der Sprung von Platz 8 bis ganz nach vorne gelungen. Diesen Coup konnte der Schaffhauser nicht wiederholen. Als 4. schrammte der Halbzeit-6. in Sheffield knapp am Podest vorbei.

In der Kür gelang dem 27-Jährigen keine perfekte Darbietung. Beim zweiten Element landete er auf dem Hosenboden. Zudem war er mit 154,78 Punkten 30 Punkte von seiner Bestleistung entfernt. Kumuliert ergab es eine Gesamtpunktzahl von 236,90 – auf den Bronzerang fehlten Britschgi 1,37 Punkte.

Georgier siegt – Debüt von Weiler

Eine Machtdemonstration zeigte Nika Egadze (GEO), der bereits nach dem Kurzprogramm in Führung gelegen hatte. Mit einer persönlichen Bestleistung von 273 Punkten deklassierte er die Konkurrenz um 16,63 Punkte. Das Podest wurde komplettiert durch Matteo Rizzo (ITA/256,37) und Georgii Reshtenko (CZE/238,27).

Seine EM-Premiere absolvierte der erst 18-jährige Ean Weiler. Nach dem Kurzprogramm lag der Schützling von Zweifach-Weltmeister Stéphane Lambiel auf Rang 15, womit er sich souverän für die Kür qualifizierte. Trotz Fehlern und zwei Stürzen in ebendieser Kür hat der in Winterthur geborene Weiler in seinem rund vierminütigen Programm gezeigt, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Am Ende schaute mit 190,63 Gesamtpunkten der 21. Schlussrang heraus.

Französisches Duo gewinnt Gold im Eistanz

Im letzten Wettkampf der Europameisterschaft traten die besten Eistanz-Duos Europas untereinander an. Gold ging überlegen an Laurence Fournier Beaudry/Guillaume Cizeron (FRA) mit 222,43 Gesamtpunkten. Dahinter platzierten sich Charlene Guignard/Marco Fabbri (ITA/210,34) und Lilah Fear/Lewis Gibson (GBR/209,51). Ein Schweizer Duo war im Final nicht vertreten. Gina Zehnder und Beda Leon Sieber hatten am Freitag als 21. äusserst knapp die Qualifikation der besten 20 verpasst.

SRF zwei, Sportlive, 17.01.2026, 16:05 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel