- Lukas Britschgi verschafft sich an der Eiskunstlauf-EM in Sheffield im Kurzprogramm als 6. eine gute Ausgangslage.
- Auch der zweite Schweizer, Ean Weiler, qualifiziert sich als 15. souverän für die Kür vom Samstag.
- Ab 21:30 Uhr sind in Sheffield die Paare in der Kür an der Reihe. Das Schweizer Duo Oxana Vouillamoz/Tom Bouvart liegt auf Rang 6. Auf SRF zwei sind Sie live dabei.
Gelungener EM-Auftakt für Lukas Britschgi. Der Schaffhauser zeigte in Sheffield ein solides Kurzprogramm, welches mit 82,12 Punkten bewertet wurde. Abzüge gab es zweimal für kleinere Unsauberkeiten. Der Lohn: Zwischenrang 6 und die Chance, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Denn Britschgis Rückstand auf Rang 1 beträgt nur 9,16 Punkte, jener auf Platz 3 6,16 Zähler. Wir erinnern uns: 2025 hatte der 27-Jährige dank einer sensationellen Kür einen Sprung von Platz 8 auf 1 gemacht. Heuer wäre für die Titelverteidigung weniger nötig.
Weiler beeindruckt bei der Premiere
In Führung liegt nach dem Kurzprogramm der Georgier Nika Egadze, der für ein fehlerfreies Programm 91,28 Punkte erhielt. Das estnische Brüderpaar Aleksandr (88,71) und Mihhail Selevko (88,28) folgt mit wenig Abstand.
Ein starkes EM-Debüt zeigte auch Ean Weiler. Der 18-jährige Schützling von Stéphane Lambiel (Weltmeister 2005 und 2006) kam bis auf 3,3 Punkte an sein Bestergebnis heran. Auf Rang 15 qualifizierte er sich souverän für die Kür, die am Samstag ab 16:10 Uhr beginnt (live auf SRF zwei).
Déjà-Vu für Aymoz
Am anderen Ende der Gefühlsskala ist Kévin Aymoz angelangt. Der 28-jährige Franzose, als drittletzter unmittelbar vor Britschgi gestartet, zeigte ein von A-Z verpatztes Kurzprogramm, landete mehrfach auf dem Hosenboden. Als 27. verpasste der ausdrucksstarke Publikumsliebling die Kür klar. Damit bleibt die Beziehung zwischen der EM und Aymoz schwierig: Zweimal war er als 4. nur knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt, in den letzten beiden Jahren war er 31. und 22. geworden.