Hinter Kimmy Repond liegen schwierige Monate. Diese waren nicht nur mit Schmerzen verbunden, sondern liessen bei der jungen Schweizer Eiskunstläuferin auch Zweifel über die Zukunft aufkommen.
«Es wurde immer schlimmer und schlimmer und niemand konnte mir sagen, was man dagegen tun kann», blickt die 19-Jährige im Interview mit SRF zurück. «Nach 7, 8 Monaten habe ich mich gefragt, ob ich je wieder springen kann.» Seit der WM in Boston Ende März des vergangenen Jahres hat Repond wegen Schmerzen im Fussgelenk keine Wettkämpfe mehr bestritten.
Ausgelöst worden waren diese durch einen neuen Schlittschuh. Sie habe damit zu schnell angefangen zu springen, schrieb Repond Mitte November auf Instagram. Die dazu geposteten Fotos ihres geschwollenen Knöchels lassen die extremen Schmerzen erahnen (Foto 4).
Sprünge funktionieren noch
Zu einer eigentlich geplanten und kurz bevorstehenden Operation kam es letztlich doch nicht. Die genaue Diagnose behält die Baslerin für sich, eine alternative Behandlung ihres Fussgelenks hat Repond nun aber endlich von ihren Schmerzen befreit.
Und mehr noch. Repond kann wieder voll trainieren, auch Sprünge. Zu ihrem eigenen Erstaunen funktionieren diese bereits wieder gut. «Es gab es bisher nie, dass ich einen Sprung mehr als 6 Monate nicht gesprungen bin. Ich hätte nicht gedacht, dass die Sprünge so schnell wieder da sind», so die EM-Bronzegewinnerin von 2023.
Kommende Woche kehrt Repond im Rahmen der EM in Sheffield ins Wettkampfgeschehen zurück. Danach gilt ihr voller Fokus den Olympischen Spielen. Den Wettlauf gegen die Zeit scheint die junge Schweizerin gewonnen zu haben.