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Bilanz nach Rang 12 an der EM Die Handballer sind auf gutem Weg – auf dem Weg zur Medaille?

Die Schweizer Handballer haben an der EM über weite Strecken überzeugt. Das weckt Begehrlichkeiten für das Heim-Turnier 2028.

Auch wenn im letzten Hauptrundenspiel gegen Schweden die Luft etwas draussen war: Die Schweizer Handballer haben an der EM 2026 in Skandinavien überzeugt, gute Spiele abgeliefert und das gesteckte Ziel (Qualifikation für die Hauptrunde) erreicht. Gegen viele der Topnationen konnte die Nati mithalten, einige davon brachte sie gar an den Rand einer Niederlage. Der 12. Platz bedeutet die Egalisierung des EM-Bestwerts aus dem Jahr 2004.

Wir haben SRF-Handball-Experte Cédrie Tynowski um seine Einschätzung gebeten (siehe Video oben). Welche Spieler stechen für ihn aus dem Schweizer Kollektiv heraus? Weshalb verspielte die Nati mehr als einmal eine klare Führung? Wie hat sich Trainer Andy Schmid entwickelt?

Handballspieler in Aktion, Sprungwurf im Spiel.
Legende: Füllte seine Rolle gemäss Cédrie Tynowski «perfekt» aus Rückraumspieler Mehdi Ben Romdhane von Pfadi Winterthur. Imago/Gonzales Photo

Und wir sprachen den langjährigen Nati-Spieler auf die Ambitionen des Schweizerischen Handballverbands an, wonach die Nationalmannschaft in zwei Jahren an der EM in der Schweiz (sowie Portugal und Spanien) um die Medaillen mitspielen soll.

Für eine Medaille bedarf es einem «rechten Hosenlupf»

Dieses Ziel erachtet Tynowski als äusserst hochgesteckt. «Ich bin diesbezüglich eher zurückhaltend. Die Mannschaft muss noch eine riesige Entwicklung machen», erklärt er. «Es müsste sehr, sehr viel passieren, damit diese Mannschaft wirklich um die Medaillen mitspielen kann.»

Die Equipe müsse vor allem konstanter werden, sagt der SRF-Experte und führt aus: «Ob man das hinkriegt in den nächsten zwei Jahren, ob man die Dellen im Spiel ausmerzen kann, ob man das Tempospiel über 60 Minuten durchziehen kann – und das in allen Partien – das wird ein ‹rechter Hosenlupf›.»

SRF-Livestream, 28.01.2026, 20:10 Uhr ; 

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